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Warnstreik bei der Stadt: 400 Beschäftigte im Ausstand

Wolfsburg Warnstreik bei der Stadt: 400 Beschäftigte im Ausstand

Rund 400 Beschäftigte aus dem öffentlichen Dienst sind am Mittwoch dem Aufruf von Verdi zum ganztägigen Warnstreik gefolgt. In zwei Kundgebungen unterstrichen die Teilnehmer ihre Entschlossenheit in der Tarif-Auseinandersetzung.

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„Weil es um mehr geht“: An die 400 Beschäftigte aus dem öffentlichen Dienst traten gestern in Wolfsburg in den Warnstreik.

Quelle: Roland Hermstein

Mit einer lebenden „6“ auf dem Hollerplatz unterstrichen die Gewerkschafter eine ihrer Hauptforderungen nach sechs Prozent mehr Einkommen - die Arbeitgeber haben bisher drei Prozent, verteilt auf zwei Jahre angeboten. „Das ist absolut nicht verhandlungsfähig“, so Verdi-Gewerkschaftssekretär Nico Limprecht. Weitere Forderungen: Übernahme aller Azubis - und Beibehalt der Kostenteilung zwischen Arbeitgebern und Arbeitnehmern für die Alters-Zusatzversicherung.

Uli Wels vom Geschäftsbereich Grün, der am Klinikum sprach: „Einerseits wird permanent die steigende Altersarmut beklagt, andererseits soll an unserer Altersvorsorge gedreht werden - das passt doch nicht zusammen.“ Pia Zimmermann sprach als Bundestagsabgeordnete der Linken ein Grußwort: „Durch höhere Steuereinnahmen ist genügend Geld in den Kassen, trotzdem soll der öffentliche Dienst abgespeist werden.“

Im Klinikum musten als Streikfolge rund 75 Prozent der Operationen abgesagt werden (normal sind es 50 Eingriffe pro Tag); in der Notaufnahme, im Kreißsaal und der Intensivstation lief der Betrieb normal weiter. In der Kita Mörse wurde eine Notbetreuung eingerichtet, das Fallersleben-Museum blieb dicht, im Service-Center der Verwaltung war die Erreichbarkeit eingeschränkt - ansonsten habe es auf städtischer Seite keine Auswirkungen gegeben, auch nicht bei der Müllabfuhr.

fra

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