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Warnstreik: Wolfsburger Lehrkräfte demonstrieren

Teilnehmer fuhren zur Demo nach Hannover Warnstreik: Wolfsburger Lehrkräfte demonstrieren

Warnstreik an Wolfsburger Schulen: Rund 30 Mitarbeiter von der Peter-Pan-Schule in der Nordstadt und der Friedrich-von-Schiller-Schule in Vorsfelde beteiligten sich und fuhren zur Demo nach Hannover.

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Mehr Geld, keine befristeten Verträge: Pädagogische Mitarbeiter von Schulen beteiligten sich am Warnstreik.

Quelle: Boris Baschin

Wolfsburg. Ihr Streiklokal war im Mehrgenerationenhaus am Hansaplatz, von dort aus ging es mit dem Bus nach Hannover. In den Schulen gab es einen Notdienst.

Vor allem pädagogische Mitarbeiter beteiligten sich an der Aktion, zu der die Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW) aufgerufen hatte. Der Unmut ist groß, sagt Gerald Kulms, Vorsitzender der GEW Wolfsburg. Ein Grund: „Viele Sozialpädagogen haben nur eine halbe oder dreiviertel Stelle, obwohl sie Vollzeit arbeiten möchten“, erklärt er. Außerdem sind Stellen befristet, obwohl es keinen Grund dafür gebe. Das stelle viele Kollegen vor Probleme, denn sie wüssten nie, was nach Vertragsende passiere. Geht es weiter oder nicht? Und: Ohne Festvertrag sei es schwierig, eine Wohnung zu mieten.

Es gibt noch mehr Gründe für den Warnstreik. Die Gewerkschaften GEW, Verdi und GdP fordern eine Erhöhung der Entgelte um 6,0 Prozent mit einer sozialen Komponente in Form eines Sockel- oder Mindestbetrages sowie die Erhöhung der Auszubildenden- und Praktikantenentgelte um 90 Euro. Befristungen ohne sachliche Gründe soll es nicht mehr geben und die Bezahlung der Beschäftigten im Sozial- und Erziehungsdienst soll an die bei den Kommunen angeglichen werden. In der zweiten Verhandlungsrunde hatte die Arbeitgeberseite kein Angebot vorgelegt, der Warnstreik soll Bewegung in die Sache bringen. Falls das nicht passiere, drohe ein weiterer Streik.

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