Volltextsuche über das Angebot:

2 ° / 0 ° Schneeregen

Navigation:
Warnstreik: Pädagogen machten ordentlich Rabatz

Gewerkschafter fuhren zur Kundgebung nach Hannover Warnstreik: Pädagogen machten ordentlich Rabatz

Warnstreik im öffentlichen Dienst. 3000 Beschäftigte kamen gestern zur Protestkundgebung nach Hannover, auch drei Dutzend Wolfsburger machten ihrem Ärger Luft.

Voriger Artikel
Bilderbuch-Sonntag: Die Lust am Lesen wecken
Nächster Artikel
Abriss: Aus dem Stardust werden Parkplätze

Hauptbahnhof: Abfahrt zum Streik. Foto: Britta Schulze

Quelle: Britta Schulze

Wolfsburg. Die größte Delegation der Wolfsburger Teilnehmer an der Kundgebung stellte die GEW. Pädagogische Mitarbeiter, Sozialarbeiter und angestellte Lehrer aller Schulen waren zum Warnstreik aufgerufen, 30 Kollegen reisten gestern früh gemeinsam mit dem Zug in die Landeshauptstadt. Schon von weitem waren die Gewerkschafter zu erkennen in ihren roten Westen mit den großen Fahnen in der Hand. Vor dem Finanzministerium machten die Landesbediensteten - die Beschäftigten von Bund und Kommunen haben einen anderen Tarifvertrag - ordentlich Rabatz.

GEW-Kreisvorsitzender Gerald Kulms war mitten drin und beschrieb die Stimmung so: „Das war schon leicht gereizt.“ Aus seiner Sicht kein Wunder: Vielen Kollegen platze der Kragen, weil die Arbeitgeberseite auch nach zwei Verhandlungsrunden noch kein Angebot auf den Tisch gelegt habe. Kulms: „Natürlich kann man über Geld streiten. Aber man kann über nichts streiten, wenn gar nichts angeboten wird.“ Um Prozente allein gehe es aber nicht. Die Landesbediensteten seien schlechter gestellt als die von Bund und Kommunen: „Und damit muss endlich Schluss sein.“

fra

Voriger Artikel
Nächster Artikel
Mehr aus Stadt Wolfsburg

Themenwoche "Sicherheit": Auf dieser Seite haben wir alle relevanten Artikel mit dem Schwerpunkt Wolfsburg für Sie zusammengefasst. mehr