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Waldorfschule feierte 30-jähriges Bestehen

Gala-Abend in Detmerode Waldorfschule feierte 30-jähriges Bestehen

Längst ist die Freie Waldorfschule ein fester Bestandteil in der Wolfsburger Schullandschaft. Wie das Ergebnis musikalischer Arbeit der Einrichtung zusammen mit der Musikschule klingt, war beim Jubiläumsabend am Samstag immer wieder hörbar.

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Musik vom Allerfeinsten: Die Freie Waldorfschule Wolfsburg feierte am Samstag ihr 30-jähriges Bestehen.

Quelle: Gero Gerewitz

Detmerode. Ein Gala-Abend zum 30. Geburtstag: Mit herausragenden musikalischen Darbietungen und Festreden feierte die Freie Waldorfschule Wolfsburg am Samstagabend ihr 30-jähriges Bestehen.

Als eine Lehrerin der ersten Stunde erinnerte Christiane Flüger an eine Initiative engagierter Eltern, die sich bereits 1987 für die Schulgründung stark gemacht hatte. Los ging es ein Jahr später mit 38 Schülern in der Laagbergschule, heute besuchen 392 Kinder und Jugendliche die Einrichtung in der einstigen Herderschule in Detmerode. „Wir wollen jeden Tag gute Schule machen und müssen dafür in Bewegung bleiben“, skizzierte Flüger den Anspruch an den Unterricht.

Musikalische Darbietungen waren ein Ohrenschmaus

Wie das Ergebnis jener Bewegung klingen kann, brachte das Schulorchester wahlweise mit Solisten oder dem Schulchor wieder und wieder zu Gehör. Stücke aus der italienischen Oper oder der Show „Lord of The Dance“ von Michael Flatley unter der Leitung vom stellvertretenden Leiter der Wolfsburger Musikschule, Matthias Klingebiel, erwiesen sich immer wieder als echter Ohrenschmaus bei den vielen Eltern im Publikum.

Festrede

Festrede: Lehrerin Christiane Flüger erinnerte auch an die Anfänge der Waldorfpädagogik in Wolfsburg.

Quelle: Gero Gerewitz

Der SPD-Bundestagsabgeordnete Falko Mohrs, der 2004 an der Waldorfschule Abitur gemacht hatte, führte als Moderator durch den Abend. Mit Blick auf die erstklassige Musik hätten es die Redner schwer, witzelte er.

Dessen Vater und Oberbürgermeister Klaus Mohrs (SPD) betonte, dass in der Waldorfschule stets die Schüler im Vordergrund stünden. „Sie gehen als Schule einen tollen Weg.“ Auch er blickte auf die Anfänge zurück: „Damals war die Unterstützung durch die Stadt nicht so, wie man sie sich gewünscht hätte.“

Von Jörn Graue

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