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Wald: Keine Sprüh-Aktion gegen Schädlinge

Wolfsburg Wald: Keine Sprüh-Aktion gegen Schädlinge

In diesem Jahr werden keine Hubschrauber mit Pflanzenschutzmitteln gegen die Eichen-Fresser über Wolfsburgs Wäldern kreisen: Die Schädlingsbekämpfungs-Aktion, die 2013 zum ersten Mal durchgeführt wurde, habe Wirkung gezeigt, sagt Stadtförster Dirk Schäfer.

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Hubschrauber-Einsatz gegen Schädlinge im Eichenwald: Die Aktion wird in diesem Jahr nicht wiederholt.

Quelle: Manfred Hensel

Mit dem Pflanzenschutzmittel „Dipl ES“ war die Stadtforst gegen die so genannte Eichenfraßgesellschaft (verschiedene Arten von Raupen, die Eichen kahl fressen)vorgegangen. Wolfsburgs Eichen waren vor allem von den Schmetterlingsraupen des Kleinen und Großen Frostspanners befallen. „Es ging um den Erhalt des alten Eichenwaldes, der ist ökologisch sehr wertvoll“, erklärt Schäfer.

Dank des Hubschrauber-Einsatzes im vergangenen Jahr sei die Eichenfraßgesellschaft wieder auf das übliche Maß zurückgegangen. Schäfer: „Der Einsatz von Pflanzenschutzmitteln soll in absehbarer Zeit nicht mehr vorkommen.“

Wolfsburgs Eichenwald befindet sich also auf dem Weg der Besserung, trotzdem gibt es Schädlinge in Wolfsburg, die weiter für Unruhe sorgen könnten: Die Raupen des Eichenprozessionsspinners lösen beispielsweise Allergien aus. Schäfer: „Nach diesem milden Winter können diese Raupen wieder vermehrt auftreten.“ Vorsicht sei geboten bei Eichenbäumen, die an Kitas, Spielplätzen oder Grundschulen stehen.

mbb

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