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Stadt Wolfsburg Wahltriumph für SPD, Glosemeyer im Landtag
Wolfsburg Stadt Wolfsburg Wahltriumph für SPD, Glosemeyer im Landtag
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09:49 16.10.2017
Lass dich umarmen: Oberbürgermeister Klaus Mohrs mit der SPD-Direktkandidatin Immacolata Glosemeyer, die wieder in den Landtag einzieht. Quelle: Boris Baschin
Wolfsburg

Mit diesem Erfolg hatten wohl selbst die kühnsten Optimisten nicht gerechnet: Die SPD hat bei der Landtagswahl in Wolfsburg (Wahlkreis 7) einen triumphalen Erfolg gefeiert und 43,0 Prozent (2013: 35,7 Prozent) der Zweitstimmen geholt – das beste Ergebnis der Wolfsburger SPD bei Landtagswahlen seit Jahrzehnten. Die CDU stürzte dagegen auf 29,8 Prozent ab – ein Minus von fast acht Prozentpunkten. Genauso eindeutig der Erfolg der SPD-Direktkandidatin Immacolata Glosemeyer, die sich mit 43,9 Prozent der Erststimmen gegen Peter Kassel von der CDU (33,0 Prozent) durchsetzte wieder in den Landtag einzieht – als einzige Wolfsburgerin.

Wolfsburg hat gewählt. Die SPD ist der klare Gewinner der Landtagswahl, triumphierte mit 43,0 Prozent der Stimmen über die CDU, die nur auf 29,8 Prozent der Stimmen kam. Hier die Eindrücke nach der Veröffentlichung der Ergebnisse.

Wenig Freude verspürten auch die Grünen, sie fielen auf 5,8 Prozent (2013: 11,0 Prozent), Direktkandidat Axel Bosse vereinigte 5,2 Prozent der Stimmen auf sich. Die FDP kam auf 6,1 Prozent (7,3), Kandidat Frank Hocke lag bei 4,8 Prozent. Die Linke legte mit 4,7 Prozent (3,4) leicht zu, Bastian Zimmermann bekam 5,0 Prozent der Erststimmen. Die AfD holte in Wolfsburg mit 8,2 Prozent die drittmeisten Stimmen aller Parteien, Direktkandidatin Stephanie Scharfenberg kam auf 8,1 Prozent. Für einen Platz im Landtag reicht das genauso wenig wie für Kassel, Bosse Hocke oder Zimmermann: Alle unterlegenen Direktkandidaten haben zu schlechte Listenplätze, es bleibt bei einer Wolfsburger Abgeordneten in Hannover.

So stimmte der Wahlkreis Wolfsburg ab Quelle: Uwe Lorenz

Bei der Präsentation der Ergebnisse im Rathaus brach schon bei der ersten Hochrechnung kurz nach 18 Uhr Jubel aus – zumindest bei der SPD. Soeben hatte Dennis Weilmann von der Verwaltung bekannt gegeben, dass die Sozialdemokraten erstmals seit 1998 wieder stärkste Kraft in Niedersachsen sind.

„Mit so einem klaren Ergebnis hätte ich nicht gerechnet“, sagte Immacolata Glosemeyer. Der große Zuspruch der Wähler sei eine Anerkennung ihrer Arbeit in den vergangenen fünf Jahren. CDU-Mann Peter Kassel: „Ich falle bei diesem Ergebnis nicht aus allen Wolken, aber mit dieser Deutlichkeit habe ich nicht gerechnet.“

Die Wahlbeteiligung in Wolfsburg stieg auf 58,2 Prozent (2013: 53,0).

So stimmte der Wahlkreis 5 Gifhorn-Nord / Wolfsburg ab Quelle: Uwe Lorenz

Von Kevin Nobs

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