Volltextsuche über das Angebot:

16 ° / 14 ° Regenschauer

Navigation:
Wahlkampf mit Innenminister Boris Pistorius

Wohltberg Wahlkampf mit Innenminister Boris Pistorius

Die SPD verteilte am Freitag Rosen und Wahlkampfbroschüren auf dem Wochenmarkt am Brandenburger Platz. Mit dabei: Innenminister Boris Pistorius (SPD). Im Gespräch mit der Wolfsburger Landtagskandidatin Immacolata Glosemeyer ging es auch um Islamisten.

Voriger Artikel
Bilanz: 267 Einsätze wegen Sturmtief Xavier
Nächster Artikel
Dramatische Suche im Wald: Nach Hilferuf herrschte Stille

Wahlkampf auf dem Wochenmarkt: Niedersachsens Innenminister Boris Pistorius unterstützte die Wolfsburger SPD-Kandidatin Immacolata Glosemeyer.
 

Quelle: Sebastian Bisch

Wohltberg.  Die Minister geben sich in Wolfsburg zurzeit sprichwörtlich die Klinke in die Hand: Am Freitag erschien Boris Pistorius, Niedersachsens Innenminister. Er unterstützte SPD-Kandidatin Immacolata Glosemeyer im Wahlkampf auf dem Brandenburger Platz, verteilte Rosen – und zeigte sich optimistisch. „Umfragen zeigen: Die Leute sind mit der amtierenden Landesregierung im Wesentlichen zufrieden“, sagte er, schränkte aber ein: „Natürlich sollte man bei Umfragen vorsichtig sein.“

Das Thema Sicherheit ist von Amts wegen seines. Noch nie habe Niedersachsens Polizei so viele Beamte vorweisen können, sagt er: „Und wir sind noch nicht am Ende.“ Als Erfolg wertet Pistorius zudem die Auswirkungen des Zukunftsvertrags mit Entschuldungsprogrammen für ein Dutzend Kommunen. Falls die SPD wieder die Mehrheit der Stimmen im Land gewinnen könne, werde man den Brand- und Katastrophenschutz mit 80 Millionen Euro fördern, so sein Wahlversprechen.

Boris Pistorius in Wolfsburg

Boris Pistorius in Wolfsburg: „Erstaunlicherweise haben mich alle erkannt“, bilanzierte der Innenminister nach seinem Wahlkampf-Einsatz auf dem Wochenmarkt.

Quelle: Sebastian Bisch

Mit Blick auf die jüngste IS-Razzia in Wolfsburg (WAZ berichtete) ging es im Gespräch auch um die Kompetenzstelle Islamismusprävention, bei der LKA und Verfassungsschutz eng zusammenarbeiten. „Wir können sehr schnell reagieren“, so Pistorius. Es sei wichtig, vorhandene Gesetze anzuwenden, dabei besonnen und konsequent zugleich zu handeln. Glosemeyer erzählte von ihren Erfahrungen mit dem Thema Sicherheit auf einer anderen Ebene: Sie lobte die Rundengänger der Nordstadt. Seit 25 Jahren passen dort Nachbarn aufeinander auf. „Was wir im Landtag brauchen sind Menschen, die in ihrer Heimat verwurzelt sind, wie Immacolata“, bemerkte Pistorius. Die revanchierte sich: „Mit Dir würde ich gern noch fünf Jahre machen – und darüber hinaus.“

Von Andrea Müller-Kudelka

Voriger Artikel
Nächster Artikel
Mehr aus Stadt Wolfsburg

Auf dieser Themenseite zur Landtagswahl 2017 in Niedersachsen finden Sie alle News, Informationen und Prognosen zu der Wahl des niedersächsischen Landtags. mehr