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WVG reagiert auf die Kritik am Busplan

Wolfsburg WVG reagiert auf die Kritik am Busplan

Nach der Einführung des neuen Busfahrplans im Herbst hagelte es teils heftige Kritik - jetzt reagiert die WVG, fürs Erste zumindest im Wolfsburger Norden. Die Teichbreite erhält wieder eine direkte Anbindung an den Hansaplatz und den Nordfriedhof; über weitere Änderungen denkt das Unternehmen zumindest nach.

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WVG reagiert auf Kritik an Busplänen: Mehr Fahrten von Krähenhoop und Örtzestraße.

Quelle: Fotos: Hensel

Ob von der Örztestraße (Anbindung nur in Richtung Innenstadt) oder vom Krähenhoop (Haltestelle außer Schulverkehr stillgelegt), seit Ende Oktober gab es keine direkte Verbindung mehr zu Hansaplatz und Nordfriedhof. Was folgte, waren Unterschriftensammlung und Proteste von Bürgern, von Politik und Sozialverbänden. Das Unternehmen führte viele Gespräche mit Betroffenen, Konsequenz: Ab 1. März wird zu den wichtigsten Zeiten (9 bis 17 Uhr) ein Shuttle im Stundentakt zwischen Teichbreite und Nordfriedhof verkehren. „Ein Angebot, das derzeit aus Sicht aller Beteiligten die beste Lösung darstellt“, sagt WVG-Geschäftsführer Heiko Hansen.

Eine Lösung, die manchen Bürgern nicht weit genug geht. „Das ist leider nur die halbe Miete. Für die vielen Senioren müsste es auch vom Krähenhoop wieder eine Direktverbindung in die Innenstadt geben“, sagt Anwohner Göran Schreib. „Für die älteren Bürger ist das Umsteigen mit Rollator beschwerlich.“

Ein Einwand, den Ortsbürgermeisterin Immacolata Glosemeyer (SPD) zwar kennt. „Aber die neue Regelung ist ein Kompromiss, mit dem wir leben können“, so ihre Meinung. Das werde auch von vielen sozialen Interessenverbänden wie zum Beispiel der AWO so gesehen.

Auch aus anderen Stadt- und Ortsteilen hatte es Kritik gegeben, zum Fahrplanwechsel nach den Osterferien stellt die WVG einige „weitere Anpassungen“ in Aussicht, die rechtzeitig bekannt gegeben werden sollen.

fra

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