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Stadt Wolfsburg WVG kündigt Schwerpunktkontrollen im Bus an
Wolfsburg Stadt Wolfsburg WVG kündigt Schwerpunktkontrollen im Bus an
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00:25 14.06.2018
Suche nach Schwarzfahrern: Die WVG kontrolliert vermehrt in Bussen. Quelle: Archiv
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Wolfsburg

Schwarzfahrer in den Bussen der WVG müssen sich auf harte Zeiten einstellen: Zusätzlich zu den bestehenden unangekündigten Kontrollen soll es in der nächsten Zeit auch ausgewählte Schwerpunktkontrollen geben. Was dem Unternehmen zunehmend Sorgen bereitet, ist das gestiegene Aggressionspotenzial gegenüber dem Fahrpersonal. Zwei Fahrerinnen sind im vergangenen Jahr körperlich angegriffen worden.

Die Zahl der Schwarzfahrer ist konstant geblieben

„Wir haben das Problem Schwarzfahren im Griff“, sagt WVG-Sprecherin Petra Buerke. Konkrete Zahlen nennt das Unternehmen nicht. Nur so viel: Die Zahlen der Schwarzfahrer sind im vergangenen Jahr im Vergleich zu 2016 konstant geblieben. Die WVG hält nichts von dem Vorschlag aus Teilen der Politik, das Fahren ohne gültigen Fahrschein zukünftig nicht mehr als Straftat zu ahnden, um Polizei und Justiz womöglich zu entlasten und Kosten zu sparen. „Aus unserer Sicht wäre das keine gute Entscheidung. Es ist zu befürchten, dass die Schwarzfahrerzahlen dann in die Höhe gehen“, betont die Sprecherin.

Jeden Tag befördert die WVG in ihren Bussen rund 40.000 Fahrgäste

Stattdessen wird es in den Bussen in und um Wolfsburg auch weiterhin Kontrollen geben. Bei Schwerpunktaktionen sind dann laut Petra Buerke an bestimmten Stellen zusätzliche Kontrolleure im Einsatz. Jeden Tag nutzen etwa 40.000 Fahrgäste die WVG-Busse. Der Einstieg ist immer nur vorne erlaubt, und der Fahrer für die Kontrolle der Tickets zuständig.

Im Jahr 2017 gab es zwei Angriffe auf Busfahrerinnen

Immer öfter wird das Fahrpersonal offenbar zur Zielscheibe von aggressiven Fahrgästen. Im vergangenen Jahr gab es zwei Angriffe auf Busfahrerinnen. „Eine erhielt unvermittelt einen Schlag ins Gesicht, bei einer zweiten Fahrerin wurde an der Kleidung gezerrt und die Frau wurde geschüttelt und bedroht“, berichtete Petra Buerke.

Außerdem komme es häufig zu Beleidigungen, das Aggressionspotenzial sei in den vergangenen Jahren angestiegen. Eine öffentliche Entwicklung, die mehr als nachdenklich stimmt.

Von Jörn Graue

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