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WVG-Streik: 70 Prozent der Verbindungen fallen aus

Wolfsburg WVG-Streik: 70 Prozent der Verbindungen fallen aus

Am Freitag streiken die Busfahrer der WVG. Dadurch fahren erheblich weniger Busse im Stadtgebiet – nur rund 30 Prozent der Verbindungen sollen stattfinden.

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Kein Bus in Sicht: Am Freitag streiken die Busfahrer, etliche Verbindungen fallen aus.
 

Quelle: Boris Baschin

Wolfsburg.  Am Freitag streiken die Busfahrer der WVG ganztägig in Wolfsburg, also von der ersten Verbindung bis in die Nacht. Am Donnerstag präsentierten die Verkehrsbetriebe ( www.wvg.de) den deutlich ausgedünnten Fahrplan. Demnach bleiben zwar nur rund 30 Prozent der Verbindungen bestehen, die WVG bemüht sich aber über Subunternehmer, alle Strecken weiterhin zu bedienen.

Beispiel Linie 201: An der Haltestelle Schloss macht der Bus in Richtung Wolfsburg zwar wie gehabt das erste Mal um 5.25 Uhr Station. Bis zur letzten Verbindung in der Nacht kommt die 201 hier aber erheblich seltener vorbei. In der Kernzeit von 6 bis 20 Uhr fährt der Bus üblicherweise im Viertelstundentakt. Am heutigen Freitag liegen bis zu 75 Minuten zwischen zwei Bussen. Zudem müssen sich die WVG-Kunden auf eine unregelmäßige Taktung einstellen.

Eine Linie fällt übrigens komplett aus. Die reine Schulbuslinie 231, die unter anderem Groß Brunsrode, Ehmen, Mörse und Laagberg anfährt, kann die WVG mangels Personal am Freitag gar nicht zum Einsatz bringen. Zudem wies das Verkehrsunternehmen schon am Mittwoch darauf hin, dass bei Überfüllung nicht alle Fahrgäste den Bus betreten dürfen.

Die improvisierten Fahrtzeiten können Kunden ausschließlich im Internet unter www.wvg.de erfahren. „Aushänge an den über 500 Bushaltestellen im Stadtgebiet waren in der Kürze der Zeit leider nicht zu leisten“, bedauert WVG-Sprecherin Carolin Hoppe.

Hintergrund des Streikaufrufs durch die Gewerkschaft Verdi ist ein Tarifstreit. Ziel ist es, das Weihnachtsgeld für die Mitarbeiter von 86 auf 100 Prozent zu erhöhen, die Gewerkschaft will das Unternehmen nach eigenen Angaben zurück an den Verhandlungstisch zwingen (WAZ berichtete). Auch Nachfrage äußerte sich die WVG am Donnerstag nicht dazu.

Von Kevin Nobs

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