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WVG: Auf 600 Kilometern muss alles rund laufen

Wolfsburg WVG: Auf 600 Kilometern muss alles rund laufen

Die Busse der Wolfsburger Verkehrsgesellschaft (WVG) sieht man überall in der Stadt. Von ganz früh morgens bis ganz spät abends. Kein Wunder, hat die WVG doch ständig über 100 Fahrzeuge auf der Straße. Was man nicht sieht, ist der immense Aufwand dahinter.

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Alles im Blick: Andreas Nitsch aus der Leitstelle weiß zu jeder Zeit, wo welcher Fahrer unterwegs ist.

Quelle: Roland Hermstein

Das Herz der WVG schlägt in der Borsigstraße. In der dortigen Zentrale sitzen die Leute, ohne die sich kein Rad drehen würde: die Planer. Der wichtigste Mann der vergangenen Jahre war Rafael Dudek: „Gemeinsam mit einem großen Verkehrsplanungsbüro aus Dresden hat er unseren neuen Fahrplan ausgearbeitet“, erklärt WVG-Chef Heiko Hansen. Mit seinem Team verteilt er 87 WVG-Busse plus rund 30 Fahrzeuge von anderen Unternehmen auf zwölf Stadtlinien, neun Linien ins VW-Werk und eine Regiolinie. „Das ergibt eine Streckenlänge von 600 Kilometern“, so Dudek.

180 Fahrer (und insgesamt 260 Mitarbeiter) stehen der WVG zur Verfügung. „In Schichtzeiten reicht das nicht“, sagt Hansen. „Zu Schichtzeiten sitzen zusätzlich als Fahrer ausgebildete Mitarbeiter aus der Werkstatt und der Verwaltung hinterm Steuer.“

Die Koordination von Fahrern und Bussen übernimmt die Leitstelle. Sie ist von 4 Uhr morgens bis gegen 2 Uhr nachts besetzt. Mitarbeiter Andreas Nitsch weiß zu jeder Zeit, wo sich welcher Fahrer gerade aufhält - und wie er im Notfall (Unfall, Problemen von Fahrgästen) schnell helfen kann. Gleich nebenan sitzt die Diensteinteilung: Melden sich Fahrer krank, sorgen Andreas Kirchhoff, Eckehard Raisser und Albert Baumgärtner für Ersatz. Am späten Abend, wenn der letzte Bus wieder in die Abstellhalle rollt, kehrt Ruhe ein in der WVG-Zentrale. Aber nur für wenige Stunden - denn schon am frühen Morgen soll man die WVG-Busse wieder in der ganzen Stadt fahren sehen.

bia

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