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Stadt Wolfsburg WAZ testete die neue Rutsche im Badeland
Wolfsburg Stadt Wolfsburg WAZ testete die neue Rutsche im Badeland
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12:40 17.11.2017
Das stand nicht in der Stellenausschreibung: WAZ-Volontärin Frederike Müller wurde gestern zum rutschenden Versuchskaninchen – und fand Gefallen daran. Dank Go-Pro-Kamera wurde die Fahrt sogar dokumentiert.  Quelle: Roland Hermstein
Stadtmitte

 „Ein bisschen wie im Intro von ,Doctor Who’“, schießt es mir durch den Kopf, als ich in den LED-Kanal einbiege und um mich herum die Lichter vorbeirauschen. Als eine der Ersten überhaupt darf ich die neue Röhrenrutsche im Badeland ausprobieren – vor mir haben sich hier nur die Leute vom TÜV runtergewagt. Heute, 16 Uhr, wird sie ganz offiziell freigegeben.

127,5 Meter ist die Rutsche lang, 12,5 Meter Höhenunterschied legt man während der halbminütigen Abfahrt zurück. „Am Rutschenende kommt man mit einer Geschwindigkeit von etwa fünf Metern pro Sekunde raus“, erzählt Torsten Krier, Betriebsleiter des Badelandes. Umgerechnet sind das 18 Stundenkilometer.

Er selbst sei noch nicht gerutscht, gesteht er beiläufig, während ich mich auf meine erste Abfahrt vorbereite. Irgendwie sei er noch nicht dazu gekommen. Aha. Das senkt meine Nervosität nicht gerade.

Rasante Abfahrt: Die neue Familienrutsche im Badeland wird heute eröffnet. Quelle: Roland Hermstein

Aber dann steige ich in den grünen Reifen und es geht auch schon los: durch Kurven, gestreifte Lichttunnel, dunkle Abschnitte und vorbei an bunten Lichtfenstern in Form von Dschungeltieren, Fischen – und natürlich einem wasserfesten Wolfsburg-Wolf.

Der Reifen ist so geformt, dass ich mich gut festhalten und nicht versehentlich drehen kann, und so komme ich tatsächlich mit den Füßen voraus unten an: wohlbehalten und ziemlich begeistert. Gleich noch mal hoch!

„Das Ziel war, eine Rutsche zu haben, die nicht nur einer kleinen Gruppe zur Verfügung steht“, erklärt mir Badelandleiter Krier hinterher. Hier gebe es keine Vorgaben zur Größe oder dem Körpergewicht, jeder ab sechs Jahren dürfe rutschen. „Wenn man den Reifen richtig herum benutzt, sich gut festhält und auf die Grünphase der Rutschen-Ampel wartet, kann einem auch nichts passieren.“ Das ist wohl wahr, denn wenn man ein bisschen mit den Füßen bremst, wird es auch nicht zu rasant.

Abwechslungsreich ist die Fahrt allemal. Schade ist nur, dass es keine komplett dunklen Abschnitte gibt wie in der älteren Rutsche. Oder sich bewegende Beleuchtung. Trotzdem bekommt die neue Röhre von mir fünf Seesterne!

Von Frederike Müller

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