Volltextsuche über das Angebot:

8 ° / 4 ° Regenschauer

Navigation:
Vorwurf: Versuchter Totschlag – Verdächtiger streitet alles ab

Fall Lenz: Türsteher sitzt im Gefängnis Vorwurf: Versuchter Totschlag – Verdächtiger streitet alles ab

Der Türsteher (31) der Disco Esplanade ist in Untersuchungshaft. Die Staatsanwaltschaft Braunschweig wirft dem Wolfsburger versuchten Totschlag im Fall André Lenz vor. Am Mittwoch erließ der Richter Haftbefehl.

Voriger Artikel
Zwei neue Ausstellungen: Wer war Rudolf Steiner?
Nächster Artikel
Erfolg: 500 Gäste beim Festessen

Nach der Schlägerei: Abtransport der Verletzten in das Krankenhaus – es ging um Leben und Tod.

Der 31-Jährige soll den VfL-Keeper Lenz mit Messerstichen schwer verletzt haben. „Der Beschuldigte hat den Tod des Opfers billigend in Kauf genommen“, so Oberstaatsanwalt Joachim Geyer.

Der Tatverdächtige ist auf einem Video zu sehen: Er steht hinter Lenz und hat ein Messer in der Hand. Die Tat selbst ist auf dem Film nicht zu erkennen. Der Türsteher, dessen Bruder (25) bei der Schlägerei ebenfalls verletzt wurde, gab zwar zu, ein Messer in der Hand gehabt zu haben, sagte aber aus, dass er die Waffe einer anderen Person abgenommen habe. Geyer: „Die Tat selbst streitet er ab.“

Laut Staatsanwaltschaft sei es in der Disco zwischen den VfL-Spielern und einer anderen feiernden Gruppe zum Streit gekommen. „Die Profis waren wohl übermütig und ausgelassen“, so der Oberstaatsanwalt. Erst wurde mit Sekt gespritzt, dann flogen Eiswürfel, später Gläser und Flaschen. Lenz und Spielerberater Gilberto Fernandes, der ebenfalls verletzt wurde, sollen geschlichtet haben – wer letztlich für die Eskalation verantwortlich war, ist weiter unklar.

jes

Voriger Artikel
Nächster Artikel
Mehr aus Stadt Wolfsburg

Themenwoche "Sicherheit": Auf dieser Seite haben wir alle relevanten Artikel mit dem Schwerpunkt Wolfsburg für Sie zusammengefasst. mehr