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Vorschlag aus Braunschweig: Wolfsburg soll bezahlen

Wolfsburg Vorschlag aus Braunschweig: Wolfsburg soll bezahlen

Nach seinen gescheiterten Plänen für eine Großregion lässt Gert Hoffmann nicht locker. Nun fordert Braunschweigs Oberbürgermeister einen regionalen Finanzausgleich, im Klartext: Braunschweig will der Stadt Wolfsburg ins Portemonnaie greifen. Zudem überzieht er die Spitze der VW-Stadt mit Angriffen.

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Braunschweigs Oberbürgermeister Gert Hoffmann (li.) will mehr Geld für den Großraumverband: Zahlen könnte das wohlhabende Wolfsburg – eine Idee, die im Wolfsburger Rathaus nicht so gut ankommt.

Quelle: Fotos: Archiv/arni

Die Großregion scheitere nur am „allerstärksten Widerstand“ Wolfsburgs, seine Kritiker würden unsachlich, polemisch und unter „Verschweigen von Tatsachen“ argumentieren. An einer Reform führe kein Weg vorbei, Nachbargemeinden auch im Kreis Helmstedt bietet Hoffmann Eingemeindungen oder die Gründung eines „Stadtverbands Braunschweig“ an. Wolfsburg hingegen solle mit Helmstedt, Gifhorn und Peine einen neuen „Nordkreis“ bilden.

Allerdings: Für die Übergangszeit bis dahin fordert Hoffmann mehr Kompetenzen für den Zweckverband Großraum Braunschweig, der dafür mehr Geld brauche - aus Wolfsburg. Diesen Finanzausgleich könne die reiche VW-Stadt „ohne weiteres verkraften“.

Für Wolfsburgs Oberbürgermeister Klaus Mohrs ist auch der aktuelle Vorschlag Hoffmans „zu unausgegoren: Nutznießer wäre vor allem die Stadt Braunschweig, die als einzige kreisfrei bliebe“ und deutlich an Fläche gewänne. Er bleibe dabei, sich an den realen Lebenssituationen der Menschen zu orientieren. Und der Vorschlag einer Region Wolfsburg-Helmstedt sei „von den Menschen hier sehr positiv begleitet worden“.

fra

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