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Von der Leyen: Besuch bei der Lebenshilfe

Wolfsburg Von der Leyen: Besuch bei der Lebenshilfe

Eigentlich war es ein hoch prominenter Besuch, den die Lebenshilfe gestern erlebte – immerhin war Bundessozialministerin Ursula von der Leyen zu Gast. Doch die CDU-Politikerin erwies sich als Ministerin zum Anfassen und glänzte eine Stunde lang durch Wissen und großes Interesse.

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Zeigte viel Interesse: Bundessozialministerin Ursula von der Leyen (stehend, 3. v. r.) besuchte gestern die Lebenshilfe Wolfsburg.

Quelle: Foto: Manfred Hensel

Schon bei der Begrüßung durch die Kindergarten-Kinder war die siebenfache Mutter auf vertrautem Terrain, in der Fördergruppe stimmte sie selbst ein Lied an, im Werkstattbereich fachsimpelte sie mit den Beschäftigten über die Produktion von VW-Teilen – für jeden fand Ursula von der Leyen ein freundliches Wort und ein offenes Ohr.

Flankiert von der Wolfsburger CDU-Führungsriege unter Federführung von OB-Kandidatin Elisabeth Heister-Neumann („Ich habe höchsten Respekt vor der ungemein wichtigen gesellschaftlichen Aufgabe, die die Lebenshilfe übernimmt“), fand sich schließlich auch noch Zeit für kurze Fachgespräche. Und die brachten der Bundesministerin womöglich wirklich eine wichtige Erkenntnis, Kita-Leiterin Sandra Reim warnte davor, die Inklusion (eine Art totale Integration) behinderter Kinder zum Generalprinzip zu erklären: „Wir erleben Kinder, die völlig traumatisiert aus Regelgruppen zurück-kommen.“ Nachdenklich erwiderte von der Leyen: „Da befinden wir uns zweifelsohne noch im Lernprozess.“

fra

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