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Stadt Wolfsburg Von der Holzbaracke zum Aushängeschild
Wolfsburg Stadt Wolfsburg Von der Holzbaracke zum Aushängeschild
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15:00 29.12.2017
Anfänge in Rothenfelde: Der Wolfsburger Bahnhof bestand seit 1928 zunächst aus einer schlichten Holzbaracke am Mittellandkanal.  Quelle: Fotos: Sammlung Walschek/Archiv
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Wolfsburg

 Der Wolfsburger Bahnhof feierte 2017 einen runden Geburtstag – er wurde 60 Jahre alt. Feierliche Eröffnung war 1957 mit viel Musik und einem Besuch des damaligen Verkehrsministers Hans-Christoph Seebohm.

Schon seit Oktober 1928 gab es unweit des heutigen Bahnhof den Bahnhof Rothenfelde – das Stationsgebäude war eine schlichte Holzbaracke und lag direkt am Mittellandkanal. Mit diesem Bahnhof mussten die Wolfsburger (und die vielen VW-Pendler) bis 1957 Vorlieb nehmen, dann wurde der heutige Bahnhof eröffnet, der innerhalb eines guten Jahres entstand.

Der Bahnhof galt als ein Aushängeschild der jungen, dynamischen Stadt Wolfsburg, mit Geschäften, einem großen Bahnhofslokal und einem Fahrkartenhäuschen mitten in Halle, an dem die Fahrkarten – und (damals vorgeschriebenen) Bahnsteigkarten kontrolliert wurden.

Der Wolfsburger Bahnhof: So sah es vor vielen Jahrzehnten aus. Quelle: Archiv

Vor dem Bahnhof befanden sich ein Parkplatz, ein mit wenigen Blumenkübeln geschmückter Platz, eine große Wiese und, leicht versetzt, der Bahnhofskreisel – dieses Ensemble prägte lange den Nordkopf.

Große Bedeutung gewann der Wolfsburger Bahnhof durch den Interzonenverkehr, hier hielten die Züge in die DDR und aus der DDR. Auf den Bahnsteigen befanden sich Grenzstationen (Gebäude sind noch heute erhalten), die Bahnhofsmission war fast rund um die Uhr im Einsatz.

Seit dem 26. September 1998 ist Wolfsburg ein Halt für ICE-Züge, 2004 erfolgte eine umfangreiche Sanierung - und zum 50-jährigen Bestehen 2007 wurde der Bahnhof offiziell zum „Hauptbahnhof“ befördert.

Von Carsten Baschin

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