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Von Bulli-Grills, Einhörnen und satten Soundanlagen

Bulli-Festival im Allerpark: Von Bulli-Grills, Einhörnen und satten Soundanlagen

Fast 1000 Bulli-Fans verwandelten den Allerpark für vier Tage in einen riesigen Campingplatz. Zu sehen waren beim ersten „Bulli Summer Festival“ Transporter aller Generationen. Alle werden mit sehr viel Liebe gepflegt und ausgeschmückt.

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Was muss, das muss: Jörg Thiele hatte zum Bulli den passenden Grill.

Quelle: Foto: Tim Schulze

Wolfsburg. Für die Bullifahrer, die aus der ganzen Welt nach Wolfsburg kamen, hat die Liebe keine Grenzen. Jörg Thiele aus Göttingen hat sogar einen Grill in Bulliform. „Den habe ich für viel zu viel Geld aus Großbritannien bestellt“, erzählt er lachend. Der Grill sei auch nicht der praktischste, aber er funktioniert und hat ein unschlagbares Design.

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Vierter und letzter Tag beim großen Bulli Summer Festival im Allerpark: Viele Besucher bestaunten den kultigen Bus, knapp 1000 Wagen aus ganz Europa standen auf dem Gelände.

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Ja was denn nun

Ja was denn nun? Ein Bulli oder doch ein Käfer?

Quelle: Tim Schulze

Ein tolles Design hat auch der Anhänger von Lars Burgdorf aus Hannover, denn hinter dem T4 hängt fast noch einmal ein komplettes Fahrzeug. „Den habe ich aus einem kaputten T4 gebaut“, erzählt er. Bis auf die Achse seien nur Teile des T4 verbaut. Etwa 2500 Arbeitsstunden stecken in dem Anhänger mit Schiebetür, der innen äußerst komfortabel ausgestattet ist.

Da schau her

Da schau her: Viel Platz und Stauraum im Bulli.

Quelle: Tim Schulze

Luxuriös ausgestattet ist auch der T1 Westfalia von Carsten Andersen aus Dänemark – allerdings nach anderen Maßstäben, denn das Fahrzeug ist Baujahr 1963 und komplett in Originalzustand. „Wir haben ihn 2004 von einem alten Ehepaar gekauft“, sagt er. „Da hatte der Wagen gerade mal 67000 Kilometer runter.“

Ein Blick durchs Bulli-Fenster

Ein Blick durchs Bulli-Fenster.

Quelle: Tim Schulze

Und so hat jeder seine ganz eigene Geschichte mit seinem Bulli. Die einen restaurieren, die anderen bauen um oder legen einfach Wert auf eine gute Soundanlage. So beschallten einige Teilnehmer auch mit ihren eigenen verbauten Musikanlagen den Allerpark.

Und wer sonst nichts hatte, stellte sich wenigstens ein ausblasbares Einhorn auf sein Fahrzeug. So machten es zumindest Patrick und Christiane Kramer aus Haltern am See. „Wenn man nicht so den Superbus hat, muss man eben anders auffallen“, sagt Kramer lachend. Und das ist gelungen!

Von Robert Stockamp

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