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Volkstrauertag: Wolfsburg gedenkt der Kriegsopfer

Zentrale Veranstaltung auf dem Klieversberg Volkstrauertag: Wolfsburg gedenkt der Kriegsopfer

Der Opfer der zwei Weltkriege gedachten Vertreter von Verwaltung, Politik und Verbänden gestern in Wolfsburg und den Ortsteilen sowie in Velpke und (am Samstag) in Flechtorf. Die zentrale Gedenkfeier zum Volkstrauertag in Wolfsburg fand auf dem Klieversberg statt.

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Volkstrauertag in Wolfsburg.

Quelle: Boris Baschin

Wolfsburg. Bürgermeister Ingolf Viereck begrüßte Gäste und Vertreter aus Politik und Stadt. Oberstleutnant Jens Thurow hielt die Gedenkrede am Mahnmal. Er erinnerte an die Schlacht von Verdun in Frankreich vor hundert Jahren. Damals starben in knapp einem Jahr 320.000 französische und deutsche Soldaten. Verdun wurde zum Sinnbild des Schreckens des modernen Krieges. Thurow: „Die jüngsten Ereignisse unseres Landes zeigen, dass viele Menschen aus der Geschichte nichts gelernt haben. Fremdenfeindlichkeit und Rassismus scheinen salonfähig zu werden“.

Der zwölfte Jahrgang der Eichendorffschule mit Lehrerin Martina Viora unterstützte die Veranstaltung mit vorgetragenen Texten. Der Tenor: „Das Ego überwinden, um Frieden zu verbreiten“. Das Blasorchester der Stadtwerke AG spielte zwischen den Reden. Viele Besucher begleiteten die Gedenkzeremonie, so auch Robert und Ida Fischer: „Seit den 70er-Jahren kommen wir jedes Jahr hierher“.

Zu Gast war Manfred Hüller von der Bürgerstiftung Wolfsburg. Als junger Mann bereiste er im Dienste der Kriegsgräberfürsorge Verdun. Die vier Wochen in Frankreich haben ihn bis heute geprägt: „Der Schrecken damals war groß. Aber auch die Herzlichkeit der Franzosen hat mich beeindruckt“.

THW-Ortsbeauftragter Thomas Siber Tischer war mit vier Kollegen zum Gedenken vor Ort: „Wir helfen in allen Bereichen. Ob Hochwasser, Sturm oder Stromausfall“. Auch in Fallersleben und Vorsfelde legten Bürgermeisterin Bärbel Weist und Bürgermeister Günter Lach Kränze nieder.

kf

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