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Viva Voces verzückten das Publikum

A-Cappella im Theater Viva Voces verzückten das Publikum

Wenn Viva Voce zur Stimmflut einlädt und wie immer Gäste mitbringt, ist das Theater schon Wochen vorher ausverkauft. So auch am Montag: Bravo-Rufe, Zugaben und ein verzücktes Publikum, das sich nur allzu gerne zum Mitsingen animieren ließ.

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Umwerfende Mischung aus Musik und Komik: Mit „Stimmflut“ legte Viva Voce im Theater eine begeisternde Show hin.

Quelle: Jonathan Knowles

Wolfsburg. A-Cappella, das bedeutet bei Viva Voce und Freunden umwerfende Musikalität, fabelhafter Gesang, mundgemachte Orchesterbegleitung, frecher Nonsens mit besinnlichen Momenten im Mix mit Charme und deftiger Komik. Eröffnet wurde der Abend mit dem Auftritt des „London Quartet“, als „die Royals der britischen A-Cappella-Szene“ angekündigt. Zu Recht, denn die elegant gewandeten Engländer mit exzellenten deutschen Sprachkenntnissen eroberten die Zuhörer im Sturm. Von den Beatles („Penny Lane“) ging es zu einem alten französischen Tanzstück bis hin zum „Tiger Rag“, und in augenzwinkernder Comedy-Manier wurde eine Besucherin in der ersten Reihe liebevoll aufs Korn genommen.

Ganz anders dann Julian und Paul aus Freiburg, die sich „Acustic Instinct“ nennen: zwei Beatboxer, die Schlagzeug und Bässe zum Explodieren brachten, eine flüsternde Meer-Atmosphäre kreierten, wenig später im krassen Gegensatz lärmende Rasenmäher anwarfen. Improvisation mit Mimik und Pantomime - viel Applaus gab’s obendrein für den genervten Fensterputzer.

Für Viva Voce bedeutet Wolfsburg seit jeher ein Heimspiel. Zur diesjährigen Stimmflut überraschten die fünf einstigen Chorknaben mit Auszügen aus ihrem aktuellen Kirchenprogramm („I’m Not Alone Anymore“), ohne deshalb die beliebten Ulk-Songs außer Acht zu lassen. „Ich weiß, dass ich nichts weiß“, schmetterten die smarten Jungs, verbunden mit der irritierten Frage: „Warum hat VW bei den Abgaswerten beschissen?“ Zum Finale kam von allen Mitwirkenden die vertrauensvolle Aufforderung „Stand By Me“. Jubel ohne Ende.

km

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