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Vier Jahre Gefängnis für Betrüger

Wolfsburg Vier Jahre Gefängnis für Betrüger

Er ist zwar erst 22 Jahre alt, finanziert sein Leben aber größtenteils durch Betrügereien. Damit ist jetzt erstmal Schluss. Wegen einer Vielzahl von Taten, unter anderem dem Betrug mit angeblichen VfL-Karten, schickte das Schöffengericht den arbeitslosen Wolfsburger gestern für vier Jahre hinter Gitter.

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Betrug mit VfL-Karten: Der Täter muss ins Gefängnis.

Zehntausende Euro Schaden hatte der junge Mann in den letzten Jahren angerichtet. Auf den Namen einer Freundin schloss er neun Handyverträge ab, verkaufte die Telefone und zahlte nie. Seiner Lebensgefährtin schwatzte er mit frechen Lügen („Ich muss eine Kaution bei der Bundeswehr hinterlegen“) über 8000 Euro ab – und führte die 20-Jährige großspurig ins Ritz-Carlton aus, nachdem er zuvor mit ihrer EC-Karte das Konto der jungen Frau geplündert hatte. Den überwiegenden Teil der Gelder setzte der 22-Jährige dann in Spielcasinos um.

Besonders dreist war ein Betrug mit angeblichen VfL-Tickets. Weil er nebenbei als Ordner beim VfL arbeitet, redete der Angeklagte zwei Schwestern ein, er könne große Kontingente Karten für Champions-League-Spiele organisieren. Die Frauen zahlten fast 1500 Euro – ein internationales Spiel sahen sie und ihre Bekannten nie.

Zuletzt hatte der Angeklagte immer wieder Bewährung bekommen, was Oberstaatsanwalt Dr. Hans-Jürgen Grasemann zu der Bemerkung veranlasste: „Auch die Justiz kann sich irren.“ Damit ist jetzt Schluss. Das Schöffengericht schickte den Mann für insgesamt vier Jahre in den Knast.

fra

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