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Vieles gelernt: Wolfsburg auf richtigem Weg

Wolfsburg Vieles gelernt: Wolfsburg auf richtigem Weg

Wolfsburg hat in Bezug auf Bildung Schritte in die richtige Richtung gemacht. Das zeigt der Bildungsbericht, den Guido Stolle (Bildungsbüro), Iris Bothe (Stadträtin) und Prof. Dr. Hans Döbert (Institut für Internationale Pädagogische Forschung Berlin) gestern vorstellten. „Wenn man harte Arbeit leistet, kann man den Weg weitergehen“, so Döbert.

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Bildungsziel: Das gemeinsam Lernen von Schülern mit und ohne Behinderung sowie mit verschiedenen kulturellen und sozialen Voraussetzungen soll selbstverständlich werden.

Quelle: Müller-Kudelka / Hensel

„Reflexion von außen ist wichtig“, betont Bothe. 2012 verfasste Döbert den ersten Bericht, der zweite stützt sich jetzt auf Daten bis 2014. Stärken und Herausforderungen stellt er dar, Daten und Analysen füllen mehr als 200 Seiten. „Ein Schwerpunkt liegt auf Inklusion“, sagt Guido Stolle: Die gemeinsame Erziehung von Kindern mit und ohne Behinderung, mit verschiedenen kulturellen und sozialen Voraussetzungen.

Bei den Grundschulen liege die Inklusionsquote bei 50 Prozent. „Davon können andere Kommunen nur träumen“, so Döbert. Die Daten zeigen außerdem, dass die Förderung von Jungen - 2012 Sorgenkinder im Bericht - Erfolg hatte. „Auch Migrations-Effekte sind gemildert und das Ganztagsschulsystem ist hervorragend ausgebaut“, lobt der Experte den „Musterschüler Wolfsburg“.

Eine neue Empfehlung: Ausbau der Inklusion in Krippen. „Nach dem quantitativen muss hier der qualitative Ausbau folgen“, so Döbert. Und eine frühe Förderung in Sprache und Mathematik könnte auf lange Sicht helfen, die hohe Zahl der Wiederholer in Klasse 7 bis 10 zu senken.

Ein Anfang ist gemacht: Im März gab es einen Mathe-Fachtag mit der Autostadt und dem Projekt „Starthilfe“; mit dem Land kooperiert Wolfsburg bei der Sprachbildung. „Der Vertrag ist einmalig, modellhaft für Niedersachsen“, so Bothe, die betont, wie wichtig ein gutes Netzwerk für die Bildung sei.

Dazu gehören Einrichtungen wie VHS und Fabi. Döbert: „Hier gibt es Hilfe für Erwachsene und Kinder, die Schule nicht leisten kann.“ Das Ziel ist, lebenslang Bildungschancen zu bieten.

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