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Viele neue Unterkünfte für Flüchtlinge

Wolfsburg Viele neue Unterkünfte für Flüchtlinge

Die Stadtverwaltung will bis 2017 rund 1200 zusätzliche Plätze für Flüchtlinge schaffen. Geplant sind die Erweiterung bestehender Einrichtungen, die Nutzung vorhandener Gebäude sowie das Aufstellen von Mobilbauten an mehreren Standorten in der Stadt.

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Flüchtlinge: Die Stadt Wolfsburg informiert über Unterbringung.

Quelle: Photowerk (bas)

Die Verwaltung rechnet mit Kosten in Höhe von etwa 29 Millionen Euro.

„Derzeit leben rund 1000 Flüchtlinge in Wolfsburg, davon etwa 500 in Sammelunterkünften“, sagte der Erste Stadtrat Werner Borcherding gestern während der Vorstellung der Pläne. Er rechnet bis Ende 2015 mit 800 bis 900 weiteren Flüchtlingen, die die VW-Stadt aufnehmen muss. „Zum Vergleich: 2011 hatten wir 120 Flüchtlinge, 2014 waren es 400.“ Steigende Zahlen von Asylbewerbern könnten Wolfsburg dank der vielen Krisenherde in der Welt noch eine Weile beschäftigen, ergänzte Oberbürgermeister Klaus Mohrs. „Wegen des Wohnraummangels in unserer Stadt können wir leider fast nur Sammelunterkünfte bauen.“ Er sieht die Entwicklung aber auch positiv: „Wir sind ja zunehmend auf fremde Menschen als Arbeitskräfte angewiesen.“ Anerkannte Asylbewerber dürfen nach drei Monaten einen Job annehmen: „Dann zahlen sie ja auch in die Sozialkassen ein.“

Wichtig seien schnelle Asylverfahren, die Erhöhung der Pauschalen durch Bund und Land auf rund 10.000 Euro pro Flüchtling im Jahr (bisher knapp 6.000 Euro) und vor allem das Anbieten von Sprachkursen: „Die deutsche Sprache ist der Schlüssel zu allem“, so Borcherding. Noch in diesem Jahr soll die Koordinierungsstelle für Flüchtlingshilfe in Wolfsburg starten. „Damit“, so OB Mohrs, „bündeln wir alle Kräfte.“ Wichtig seien ein breiter Konsens in der Stadt und die Hilfsbereitschaft von Menschen und Institutionen.

bis

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