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Viele neue Kita-Plätze: Die Gebühren steigen

Wolfsburg Viele neue Kita-Plätze: Die Gebühren steigen

Über acht Millionen Euro will die Verwaltung allein dieses Jahr in den Bau neuer Kitas stecken. Die Kehrseite der Medaille: Wegen der hohen Investitionen und der VW-Krise steigen auch die Gebühren, für Gutverdiener sogar tüchtig.

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Kita-Gebühren steigen: Insbesondere Besserverdiener werden kräftig zur Kasse gebeten.

Quelle: Archiv

Bis 2020 will die Verwaltung 1300 neue Betreuungsplätze für Kinder über drei Jahren schaffen, dazu weitere 860 für Kinder unter drei Jahren (WAZ berichtete). Gleichzeitig sollen aber auch die Beiträge in den Kitas steigen. Und das nach dem Motto: Wer viel verdient, soll auch einen höheren Anteil leisten. Das sei allein schon deshalb vertretbar, weil die Elternbeiträge mittlerweile steuerlich absetzbar seien, argumentiert die Verwaltung. Ein Beispiel: Wer über 58.000 Euro Jahreseinkommen hat, soll künftig für einen Ganztags-Krippenplatz 39 Euro mehr (insgesamt 195 Euro) bezahlen, für einen Ganztags-Kindergartenplatz immerhin 34,50 Euro mehr (172,50). Bei mittleren Einkommen falle die Erhöhung moderat aus: Bei einem Jahreseinkommen bis 27.400 Euro sollen die Beiträge um 8,40 bzw. 7,20 Euro steigen. Geringverdiener unter 10.100 Euro sollen weiterhin pauschal nur fünf Euro im Monat zahlen, wie bisher.

Was ändert sich sonst? Die Beitragsstufen (bisher 19) werden reduziert. Die Vergünstigungen bei Geschwistern bleiben: Beim zweiten Kind wird der Beitrag halbiert, bei drei Kindern in einer Einrichtung ist das dritte Kind komplett beitragsfrei. All dies sind Vorschläge der Verwaltung für den Haushalt 2016 - die Politik muss noch darüber entscheiden.

fra

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