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„Viele haben Anspruch auf Sozialwohnungen“

Wolfsburg „Viele haben Anspruch auf Sozialwohnungen“

Der Bedarf ist groß, das Angebot an Sozialwohnungen aber gering. „Dabei hätten 40 Prozent der Haushalte in Deutschland einen Anspruch darauf“ sagte Bundesbauministerin Barbara Hendricks am Mittwochabend bei einer Podiumsdiskussion zum Thema Wohnungsbau in der Markthalle.

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Podiumsdiskussion zum sozialen Wohnungsbau: Jörg Röhmann, Hans-Georg Bachmann, Immacolata Glosemeyer, Hans-Dieter Brand und Barbara Hendricks (v.l.).

Quelle: Foto: Roland Hermstein

Zuvor hatte die SPD-Politikerin das Neuland-Projekt „Neue Burg“ in Detmerode und leerstehende Hochhäuser an der Dessauer Straße in Westhagen besichtigt (WAZ berichtete). Als Moderatorin Immacolata Glosemeyer in der Markthalle nach den Voraussetzungen für sozialen Wohnungsbau fragte, wurde die Ministerin leidenschaftlich: „Einen Anspruch auf solche Wohnungen haben ganz normale Menschen mit ganz normalen Einkommen.“ Als Beispiele nannte sie „viele Rentner ohne eine fette Betriebsrente und Alleinerziehende“. Bei der Schaffung von neuem Wohnraum müssten sich die Wohnungsgesellschaften ebenso anstrengen wie bei baulichen Anpassungen im Bestand.

Mit Blick auf die Belegung von Wohnungen käme es auf die Durchmischung der Bevölkerung an. Die Sorge vor einer Ghettoisierung ist aus Hendricks Sicht unbegründet.

Hans-Georg Bachmann (SPD) verwies darauf, dass im Neubaugebiet Steimker Gärten die Bewohnerstruktur eine wichtige Rolle spiele. Neuland-Geschäftsführer Hans-Dieter Brand betonte, dass sämtliche Wohnungen stückweise barrierefrei oder barrierearm werden sollten. Wie wichtig solche Maßnahmen seien, bestätigte Zuhörer Roland Böhm aus Detmerode in der anschließenden Fragerunde. Er wohne im vierten Stock und wünsche sich wie viele andere auch schon seit Langem einen Aufzug.

joe

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