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Viele Wolfsburger beteiligen sich an Warnstreik

Gewerkschaften organisieren Demo in Hannover Viele Wolfsburger beteiligen sich an Warnstreik

Am nächsten Warnstreik am Donnerstag, 9. Februar, beteiligen sich auch etliche Wolfsburger. Angestellte Lehrer, Sozialarbeiter, pädagogische Mitarbeiter, Beschäftigte von Polizei und eventuell auch Angestellte der Straßenmeisterei Vorsfelde oder der Ostfalia fahren zur Demo und Kundgebung nach Hannover.

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Für mehr Lohn auf die Straße: Gewerkschaften rufen Beschäftigte des Landes am Donnerstag zum Warnstreik auf. Auch viele Wolfsburger wollen sich beteiligen.

Quelle: Archiv

Wolfsburg. Die Gewerkschaften Verdi, Erziehung und Wissenschaft (GEW) und die Gewerkschaft der Polizei (GdP) rufen die Länderbeschäftigten zum Warnstreik auf. Gefordert werden unter anderem sechs Prozent mehr Lohn.

„Betroffen von der Tarifrunde sind ausschließlich die Beschäftigten der Länder, nicht der Kommunen“, verdeutlicht Sebastian Wertmüller von Verdi. Damit seien die Wolfsburger Kitas oder etwa das Klinikum nicht betroffen.

Mit einer großen Abordnung will die Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft nach Hannover fahren. „Wir rufen alle pädagogischen Mitarbeiter, Sozialarbeiter und angestellten Lehrkräfte aller Wolfsburger Schulen zum Streik auf“, ruft Gerald Kulms, Kreisverbandsvorsitzender der GEW, auf. Einige Mitarbeiter zweier Wolfsburger Schulen beteiligten sich schon am ersten Warnstreik vergangene Woche (WAZ berichtete).

Auch die Beschäftigten der Polizei protestieren in Hannover. Von den rund 500 Mitarbeitern der Polizeidirektion sind laut Bernhard Habrom, Vorsitzender der GdP-Kreisgruppe, 70 Angestellte betroffen, der Rest ist verbeamtet. „Wir werden mit einer Abordnung nach Hannover fahren. Beamte dürfen nicht streiken, ich weiß aber von Kollegen, die sich für den Protest in Hannover frei nehmen werden“, so Habrom.

Die zentrale Kundgebung findet nach einem Protestmarsch um 12 Uhr am Niedersächsischen Finanzministerium statt.

Von Monika Kröger

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