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Viel Lob für Feuerwehr und Hilfsdienste: 20.000 Einsätze

Wolfsburg Viel Lob für Feuerwehr und Hilfsdienste: 20.000 Einsätze

Der Silvesterbesuch bei der Feuerwehr sowie den Hilfsdiensten (THW, Malteser, DRK, DLRG) ist Tradition. Jedes Jahr versichert Wolfsburgs Oberbürgermeister den Haupt- und Ehrenamtlichen, es sei gut, dass man sich auf sie verlassen könne. Das tat Klaus Mohrs auch am Dienstag. Dann aber gab es Kritik.

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Silvesterbesuch: Oberbürgermeister Klaus Mohrs (3.v.l.) dankte den Haupt- und Ehrenamtlichen von Feuerwehr und Hilfsdiensten.

Quelle: Sebastian Bisch

Alexander Maus, Personalvertreter der Berufsfeuerwehr, wollte angesichts eines seit 2008 schwelenden Streits über den Ausgleich von Überstunden (WAZ berichtete) nicht schweigen. „Ich danke für das Lob, aber es fällt mir schwer, es angesichts der aktuellen Berufungsklagen von Kollegen anzunehmen“, sagte er und äußerte den Verdacht, die Stadt spiele mit Blick auf Verjährungsfristen auf Zeit: „Jeden zusätzlichen Anspruch müssen wir einreichen und zum Teil sogar vor Gericht erstreiten“, bedauerte Maus.

Oberbürgermeister Klaus Mohrs entgegnete: „Wir sind nicht ganz frei in unseren Entscheidungen. Wir versuchen, alles rechtlich eindeutig zu klären. Mancher Weg ist etwas komplizierter.

Ganz unkompliziert verlief dagegen die Zusammenarbeit aller Hilfsdienste im vergangenen Jahr. Herausforderungen wie einen Giftgasalarm in Fallersleben im Juni oder Einsätze beim Hochwasser in Magdeburg meisterten alle gemeinsam.

Vize-Feuerwehrchef Christian Ebner betonte: „Wir sind zusammengewachsen, da schließe ich die Polizei mit ein.“

Dank gelte der Leitstelle, die rund 20.000 Einsätze koordinieren musste. Auf die Planung einer neue Wache und mehr Personal für die Berufsfeuerwehr 2014 freuen sich auch die Ehrenamtlichen. „Das hilft, alle zu entlasten“, waren sich Stadtbrandmeister Helmut von Hausen, Boto Dreher (DRK) und Bernd Lange (Malteser) einig.

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