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VfL zieht Sicherheitsring um VW-Arena

Nach Terroranschlägen VfL zieht Sicherheitsring um VW-Arena

Wolfsburg. Vor dem Hintergrund schrecklicher Anschläge in Westeuropa reagiert der VfL Wolfsburg mit neuen Sicherheitsvorkehrungen. So zieht der Verein zur neuen Saison einen äußeren Sicherheitsring um die VW-Arena. Das teilte am Freitag Geschäftsführer Thomas Röttgermann mit.

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Der VfL Wolfsburg beugt vor: Nach Terroranschlägen wie zuletzt in London wird um die VW-Arena ein Sicherheitsring gezogen.

Wolfsburg. Nizza, Paris, Berlin, Brüssel, London: Immer wieder töteten Terroristen viele Menschen bei Anschlägen. Der VfL will möglichen Szenarien vorbeugen. In einer Pressemitteilung gab die Fußball-GmbH gestern bekannt: „Zusätzlich zu dem ohnehin hohen Sicherheitsstandard wird ab der kommenden Spielzeit bei Heimspielen ein äußerer Sicherheitsring geschaffen.“

Konkret sollen Besucher und auch Fahrzeuge 20 Metern vor der Stadionfassade erstmals kontrolliert werden, „um ein noch höheres Maß an Sicherheit rund um das Stadion zu gewährleisten“, heißt es. So sollen laut Röttgermann auch Lkw von der VW-Arena ferngehalten werden. Hintergrund: In Berlin hatte Ende 2016 ein Attentäter einen Lastwagen in einen Weihnachtsmarkt gesteuert und so elf Menschen getötet und 55 weitere Personen verletzt.

kn/mwe

Neben dem Sicherheitsaspekt will der VfL auch das Erlebnis Heimspiel für die Fans noch attraktiver machen. „Wir möchten das gesamte Areal rund um die Volkswagen-Arena in den nächsten Jahren zu einem Erlebnisareal umformen“, sagt VfL-Geschäftsführer Thomas Röttgermann. Die Menschen sollten „herkommen und erst nach Stunden wieder gehen, weil es hier so viel zu entdecken gibt“.

Einige Punkte im Überblick:

Analog zur Beleuchtungsanlage im vergangenen Winter ist auch die Erneuerung der Soundanlage in der VW-Arena geplant.

Der VfL will den grün leuchtenden Dachring der Arena mit LED-Technik aufwerten. Er soll künftig mehrfarbige Effekte bieten und pulsieren können.

Der VIP-Bereich wird neu bestuhlt und die Sitze des VfL-Wolfsburg-Schriftzugs auf der Gegengeraden werden erneuert.

Der VfL arbeitet an einem Service-Center im ersten Obergeschoss des Fanhauses, um Fans eine zentrale Anlaufstelle auf dem Areal an der Arena zu bieten.

Der Spielertunnel soll Licht- und Soundeffekte erhalten.

Viele Neuerungen betreffen den Familienblock. Hier ist Folgendes geplant:

Die Blöcke 37 und 38 in der Wölfi-Kurve, bisher dem Familienblock zugehörig, werden ab der neuen Saison zur Kategorie „Hintertor“ gezählt. Dies soll für heranwachsende Kinder und ihre Familien eine preislich attraktive Alternative sein.

Der Familienblock wird zum Heimfan-Bereich. Gästefans sollen die Spiele hier nicht mehr verfolgen können. Betroffene Dauerkartenbesitzer will der VfL bis 10. April kontaktieren und – falls gewünscht – umsetzen.

Der Familienblock soll einen Kinderkiosk erhalten, der Getränke und Speisen in kindgerechten Größen bietet.

Der Nichtraucherbereich wird erweitert, um eine Trennung zu angrenzenden Raucherbereichen sicherzustellen. Die Blöcke 46, 48 und der halbe Block 50 (bis zur Treppe) zählen künftig zum Nichtraucherbereich. Dauerkartenbesitzer, die dort nicht mehr sitzen möchten (oder wer dort hin will), können im Ticket-Onlineshop ab 18. April eine Umsetzung vornehmen oder sich an das Service Center wenden.

Noch eine gute Nachricht: An den Preisen der Dauerkarten soll sich zur nächsten Saison nichts ändern (siehe Sportteil, Seite 34).

kn/mwe

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