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VfL in Braunschweig: Polizei rechnet mit hitzigem Derby

Wolfsburg VfL in Braunschweig: Polizei rechnet mit hitzigem Derby

Vor dem Fußball-Bundesliga-Derby, bei dem am Samstag Eintracht Braunschweig den VfL Wolfsburg empfängt, rüsten sich Braunschweiger Polizei, Bundespolizei und Bereitschaftskräfte für den Großeinsatz.

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Derby-Zeit: Ein direktes Aufeinandertreffen der Fanlager will die Polizei verhindern.

Quelle: Photowerk (Archiv)

Das Stadion ist ausverkauft, 3000 VfL-Fans werden erwartet. Die Polizei will beide Lager bei diesem Risikospiel unbedingt voneinander trennen.

Bereits im Vorfeld hatten Aussagen der Wolfsburger Polizei für Wirbel gesorgt, wonach VfL-Anhänger bewusst die Konfrontation mit Eintracht-Fans suchen wollen und sich für ihre Pläne sogar Verstärkung von befreundeten Clubs aus Dänemark und Osnabrück holen wollen. Hiervon sei der Braunschweiger Polizei nichts bekannt, wie Sprecher Joachim Grande auf WAZ-Anfrage mitteilte. „Wie immer werden wir in allen Einsatzphasen sehr aufmerksam sein, um ein Aufeinandertreffen gewaltsuchender Personen konsequent zu verhindern“, so Grande. Der VfL Wolfsburg schickt zudem 30 Ordnungskräfte auf den Weg nach Braunschweig - die Ordner sind auch während der Partie im Einsatz.

Mit einem verstärkten Aufgebot geht die Bundespolizei in den Einsatz. Sie ist für die Überwachung der Bahnstrecken verantwortlich und geht von 1000 Bahnreisenden aus. So fährt mittags ein Sonderzug von Wolfsburg nach Braunschweig. „Wir rechnen jedoch damit, dass die Problemklientel individuell anreist“, so Martin Ackert, Sprecher der Bundespolizeiinspektion Hannover. Das Problem: Gleichzeitig zum VfL-Spiel tritt Hannover 96 in Berlin an. „Von konkreten Verabredungen der Fanlager wissen wir nichts, wir sind aber vorbereitet.“

rpf

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