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VfL-Fanprojekt feiert 20. Geburtstag

Wolfsburg: Viel Lob und zwei Nähmaschinen VfL-Fanprojekt feiert 20. Geburtstag

Die Szenen nach dem Relegationsspiel sind jedermann noch bildhaft in Erinnerung: wutentbrannte Menschen vor dem Polizeikordon, Bengalos, Rangeleien. Kein Verein der Fußball-Bundesliga ist vor solchen „Anhängern“ gefeit. Der VfL Wolfsburg allerdings betreibt eine Art Fan-Schulungsarbeit unter dem Motto: „Was Hänschen lernt, wird Hans hoffentlich nicht vergessen.“ Gestern feierte sie 20. Geburtstag.

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Grund zu feiern: Das Fanprojekt feierte gestern 20. Geburtstag.

Quelle: Burkhard Heuer

Wolfsburg. Das ganze heißt „Fanprojekt“ und wurde bereits mit dem Aufstieg in die erste Bundesliga ins Leben gerufen. Mittlerweile kümmern sich drei hauptamtliche Sozialpädagogen um VfL-Freunde im relevanten Alter von 12 bis 27 Jahren. Auf dem „Lehrplan“: Ablehnung jeglicher Art von Gewalt, Diskriminierung, Rassismus und Sexismus. Die Mitarbeiter begleiten junge Fans zu Heim- und Auswärtsspielen und besuchen die Zielgruppen an ihren Treffpunkten.

20 Jahre dieser vorbildlichen Fan-Projektarbeit in enger Zusammenarbeit mit VfL, Stadt und Behörden war gestern Grund genug, an der Volkswagen-Arena ein bisschen zu feiern. Oberbürgermeister Klaus Mohrs, VfL-Geschäftsführer Dr. Tim Schumacher, Abteilungsleiter Fanwesen Carsten Ihle und nicht zuletzt DFB-Beauftragte Marion Kowal übermittelten anerkennende Grußworte und überbrachten Geschenke. Vom VfL gab es beispielsweise zwei Industrie-Nähmaschinen, um dem Fanprojekt eine ihrer wichtigen Tätigkeiten zu erleichtern: Das Herstellen von Fanartikeln und Riesentransparenten nämlich gehört zu den Aktivitäten.

Stadtjugendpfleger Gunnar Czimczik hatte zuvor die große Schar der Gäste begrüßt und aus dem Erscheinen von Rat, Verwaltung und Vereinen Wertschätzung für das Projekt festgestellt.

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