Menü
Wolfsburger Allgemeine / Aller-Zeitung| Ihre Zeitung aus Wolfsburg Wolfsburger Allgemeine / Aller-Zeitung| Ihre Zeitung aus Wolfsburg
Anmelden
Stadt Wolfsburg Verurteilt: 102 Mal ohne Führerschein am Steuer
Wolfsburg Stadt Wolfsburg Verurteilt: 102 Mal ohne Führerschein am Steuer
Partner im Redaktionsnetzwerk Deutschland
23:55 16.01.2014
Schwerer Unfall auf der Nordhoff-Straße: Weil er mit 2,6 Promille eine Ampel umgefahren hatte, verlor ein Wolfsburger den Führerschein - und setzte sich trotzdem wieder ans Steuer. Quelle: Photowerk (Archiv)
Anzeige

Die Taten, um die es in der Verhandlung ging, ereigneten sich zwischen Juni und September 2013. In dieser Zeit arbeitete der 53-Jährige als Wachmann für einen Sicherheitsdienst in Fallersleben. Im gesamten Stadtgebiet bewachte er damals die Gebäude eines Wolfsburger Logistikunternehmens sowie die Privathäuser des Vorstandes.

Was der Wolfsburger dabei seinem Arbeitgeber verschwieg: Seit einem schlimmen Unfall im Mai 2009, bei dem der 53-jährige mit 2,6 Promille in einem Golf auf der Heinrich-Nordhoff-Straße eine Ampel umfuhr, hatte er keine Fahrerlaubnis. Er legte seiner Firma einen Führerschein vor, den er eigentlich hätte abgeben müssen.

Die Serie von Straftaten flog am 8. September 2013 nach einer wilden Verfolgungsfahrt auf: Ein 23-jähriger Autofahrer bemerkte bei der Fahrt von Groß Schwülper nach Meine (Kreis Gifhorn), wie der 53-Jährige in Schlangenlinien fuhr und waghalsige Fahrmanöver hinlegte - mit 2,78 Promille!

Der Angeklagte räumte sämtliche Taten ein. Unter Tränen berichtete er von dem Tod seiner Kinder, nach dem er zum Alkoholiker geworden sei. „Wachmann ist ein Beruf, der mir gefällt. Ich wollte den Job nicht verlieren“, sagte der 53-Jährige.

Der Richter verurteilte den vielfach einschlägig vorbestraften Mann wegen Fahrens ohne Fahrerlaubnis in 102 Fällen und Trunkenheit zu einem Jahr auf Bewährung sowie einem Jahr und neun Monaten Führerscheinsperre.

rpf

Autos im absoluten Halteverbot, zugeparkte Straßen und Zufahrten: Nirgends in Wolfsburg ist das Parkchaos so schlimm wie am Klinikum. Doch nicht nur Besucher, auch das Personal des Klinikums und einer Gemeinschaftspraxis hat tagtäglich mit dem Problem zu kämpfen. Bitter: Abhilfe ist vor Mitte 2015 nicht in Sicht.

16.01.2014

Dieser Einbruchsversuch ging gründlich schief: Unbekannte haben in der Nacht zu Donnerstag versucht, in ein Friseurgeschäft in der Rothenfelder Straße einzusteigen.

16.01.2014

Ein schwerer Unfall ereignete sich gestern Abend auf der Braunschweiger Straße. Dabei wurden zwei Frauen verletzt, zwei Autos wurden demoliert und es kam zu einem Stau im Feierabendverkehr.

16.01.2014
Anzeige