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Versuchter Totschlag: Angeklagter bleibt in Haft

Wolfsburg / Braunschweig Versuchter Totschlag: Angeklagter bleibt in Haft

Im Prozess gegen einen Wolfsburger (23), der im Januar vor einer Disko in der Daimlerstraße mit einem Stein einen 27-Jährigen fast totgeprügelt haben soll (WAZ berichtete), entschied gestern das Landgericht Braunschweig: Der Angeklagte bleibt in Haft.

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Versuchter Totschlag:  Das Opfer im Gespräch mit seiner Rechtsanwältin Antje Heister während der Verhandlung am Landgericht Braunschweig.

Quelle: Photowerk (rpf/Archiv)

Die Kammer stellte sich damit gegen den Antrag des Verteidigers. In einer zwölfseitigen Begründung führte die Kammer an, dass weiterhin Fluchtgefahr bestehe. Antje Heister, die Anwältin des Nebenklägers, wertete dies positiv: „Ich finde es fair, dass das Gericht die bisherige Beweisaufnahme gewürdigt hat.“

Auch ein Gutachter wurde gestern gehört - er stellte fest, dass der Angeklagte grundsätzlich schuldfähig sei. Wenn er jedoch so stark Kokain konsumiert habe wie angegeben, käme die Unterbringung in der Psychiatrie in Betracht. Der Prozess wird fortgesetzt.

rpf

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