Volltextsuche über das Angebot:

8 ° / 7 ° Regenschauer

Navigation:
Versuch geplatzt: Kein Seifenblasen-Weltrekord

Phaeno Versuch geplatzt: Kein Seifenblasen-Weltrekord

Im Phaeno sollte am Freitag die größte schwebende Seifenblase der Welt entstehen – doch die Luft war zu trocken, der Versuch ging schief.

Voriger Artikel
DOW-Ausbau geht in den Endspurt
Nächster Artikel
Bilanz: 267 Einsätze wegen Sturmtief Xavier

Gigantisch: Das Duo „Paris Bubbles“ ließ im Phaeno eine riesige Seifenblase entstehen – für einen neuen Weltrekord reichte es trotzdem nicht.

Quelle: Matthias Leitzke

Wolfsburg. Was haben Seifenblasen und Reptilien gemeinsam? Richtig, beide brauchen eine hohe Luftfeuchtigkeit. Darum standen im Krater des Phaeno am Freitag vier elektrische Luftbefeuchter, wie sie eigentlich in Terrarien eingesetzt werden. Hier jedoch ging es nicht um Leguan und Co., sondern um den Versuch, die größte schwebende Seifenblase der Welt zu erzeugen.

Das französische Seifenkünstler-Duo „Paris Bubbles“ beendete damit seinen einwöchigen Besuch im Phaeno, wo es vergangene Woche schon den Rekord für die größte explosive Seifenblase gebrochen hatte. Doch trotz Reptilien-Ausrüstung und Wasser sprühenden Phaeno-Mitarbeitern reichte die Luftfeuchtigkeit im Wissenschaftsmuseum mit etwa 50 Prozent nicht aus, für die Riesenblasen hätten es mindestens 80 Prozent sein müssen – da half auch der beherzte Applaus der Besucher nicht.

Studenten guckten ganz genau hin

Extra zum Ausmessen der Seifenblasen waren Doktoranden der Jade Hochschule Oldenburg vor Ort, die bereits letzte Woche in Millimeterarbeit Markierungen an Boden und Wänden angebracht hatten. An diesen wurden drei Hochgeschwindigkeitskameras ausgerichtet, die das Seifengebilde filmten. Da eine so große Seifenblase nur Sekunden lang besteht und keine perfekte Kugelform hat, ist ein so aufwendiges Verfahren nötig, um sogenannte „Blasenpunkte“ im dreidimensionalen Raum zu messen und daran das Volumen zu berechnen. Der aktuelle Rekord liegt seit Juni bei 19,8 Kubikmetern – und der besteht weiter.

Samstag startet eine neue Show

Seifenblasenkünstler Ray Bubbles trug es mit Fassung: „Wir finden es natürlich schade für das Publikum. Aber hoffentlich hatten die Zuschauer trotzdem ein einzigartiges Erlebnis.“

Ab Samstag tritt im Phaeno dreimal täglich Seifenblasenmeister Tom Noddy auf – sein viel versprechender Spitzname ist „God of Bubbles“.

Von Frederike Müller

Voriger Artikel
Nächster Artikel
Mehr aus Stadt Wolfsburg

Themenwoche "Sicherheit": Auf dieser Seite haben wir alle relevanten Artikel mit dem Schwerpunkt Wolfsburg für Sie zusammengefasst. mehr