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Stadt Wolfsburg Verkehrs-Chaos auf der A 39
Wolfsburg Stadt Wolfsburg Verkehrs-Chaos auf der A 39
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00:03 08.08.2018
Autobahn 39: Zu Stoßzeiten stockt der Verkehr. Quelle: Sebastian Bisch
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Wolfsburg

Zum Ferienende könnte sich die Situation ab Donnerstag sogar noch weiter zuspitzen.

Engpässe im Berufsverkehr gibt es vor allem direkt am Autobahnkreuz Wolfsburg/Königslutter, wo der Stau regelmäßig bereits an der Auffahrt von der A 2 auf die A 39 beginnt, und an den Auffahrten zur A 39, an denen es keinen Beschleunigungsstreifen gibt.

Die Wechselverkehrsführung ist die einzig gangbare Lösung

Auf Anfrage der WAZ erklärte die Sprecherin des ADAC Niedersachsen Alexandra Kruse: „Die jetzt gewählte Wechselverkehrsführung ist die einzig gangbare Lösung. Nur eine Spur pro Fahrtrichtung würde noch deutlich größere Auswirkungen haben.“

Seit vergangenen Mittwoch gibt es auf der A 39 morgens zwei Fahrspuren in Richtung Wolfsburg, mittags wird dann getauscht und zwei Fahrstreifen führen in Richtung Braunschweig.

Setzt bei Berufspendlern der Gewöhnungseffekt ein

Der Verkehrsfluss könnte sich laut Kruse verbessern wenn bei Berufspendlern ein Gewöhnungseffekt eingesetzt hat. „Viele Autofahrer, die aus Braunschweig kommen, scheuen sich noch davor, die linke Fahrspur durch die Baustelle zu nehmen – obwohl es dafür keinen Grund gibt.“

Zur Situation an der Anschlussstellen ohne Beschleunigungsstreifen sagt Kruse: „Hier gäbe es nur eine Alternative: Die Sperrung der Auffahrten. Da im Baustellenbereich Tempo 60 gilt, sollte es ohne Einfädelungsstreifen gehen. Wichtig ist aber, dass alle Autofahrer den nötigen Sicherheitsabstand einhalten.“

Sobald es einen Unfall im Baustellenbereich gibt, ist das Chaos perfekt

Sonst könne es leicht zu gefährlichen Situationen kommen. „Sobald es einen Unfall im Baustellenbereich gibt, ist das Verkehrs-Chaos perfekt“, sagt Kruse. So oder so könne sich die Situation zum bevorstehenden Ferienende weiter zuspitzen.

Michael Peuke, stellvertretender Leiter der Niedersächsischen Landesbehörde für Straßenbau und Verkehr, sagt: „In Baustellen ist leider immer mit Behinderungen zu rechnen. Hier haben wir wenigstens eine Lösung gefunden, mit der alle zur Arbeit kommen.“

Viele Autofahrer nutzen nicht die mittlere Fahrspur

Über die Verkehrslage zu den Stoßzeiten lägen ihm unterschiedliche Berichte vor. Unter anderem würden die Nutzer der A 39 von Braunschweig kommend häufig – wie schon vom ADAC skizziert – nicht die mittlere Fahrspur nutzen.

Die Sanierung der A39 dauert laut Peuke noch bis November an. Die Gesamtkosten, inklusive Baustellensicherung, beziffert er auf rund zehn Millionen Euro.

ADAC gibt Tipps: Sicher und zügig durch die Baustelle

Besonders aufmerksam fahren und ausreichend Abstand zum Vordermann halten.

„Wo man hinsieht, zieht es einen hin“, besagt eine Faustregel. Daher immer auf den eigenen Fahrstreifen konzentrieren und nicht auf den Gegenverkehr oder den Nebenmann.

Fahrzeugbreite beachten: Seit Jahren sind rund 70 Prozent der neu zugelassenen Pkw mit Außenspiegeln breiter als zwei Meter (ein aktueller Golf misst etwa 2,03 Meter). Um zu wissen wie breit sein Fahrzeug ist, reicht der Blick in die Fahrzeugpapiere nicht aus. Dort wird lediglich der Wert ohne Außenspiegel angegeben. Autofahrer sollten nachmessen. Denn: Die zweithäufigste Unfallursache in Baustellen ist die Kollision nebeneinander fahrender Fahrzeuge.

Um diese Unfallgefahr zu minimieren, rät der ADAC, in Baustellen versetzt zu fahren und unnötige Überholmanöver zu vermeiden.

Fällt in der Baustelle eine Fahrspur weg, so weit wie möglich bis zum Hindernis vorfahren und sich erst dann einfädeln. Bei zu frühem Einfädeln drängt sich der Verkehr unnötig lange auf einer Spur zusammen. Übrigens: Das Nichtbeachten des Reißverschlussverfahrens kann mit 20 Euro Bußgeld geahndet werden.

Von Michael Lieb

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