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Stadt Wolfsburg Verkehr, Lärm und Raser: Anwohner in der Nordstadt haben die Nase voll
Wolfsburg Stadt Wolfsburg Verkehr, Lärm und Raser: Anwohner in der Nordstadt haben die Nase voll
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23:55 05.09.2013
Hier wird gerast und laut ist‘s auch: Hilde Schöne sammelt Unterschriften gegen die Situation an der Hubertusstraße. Eine Anbindung der Nordstadtstraße (li.) an die B 188 könnte das Problem womöglich entschärfen. Quelle: Manfered Hensel / Britta Schulze
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Familie Schöne wohnt im Bereich der alten Kreuzheider Siedlung. „Früher gab es Richtung Kästorf ein freies Feld. Seitdem das Wohngebiet An der Mühle gebaut wurde, schallt der Lärm zurück“, sagt Gunter Schöne. Außerdem habe der Verkehr enorm zugenommen, auch auf der Kreisstraße Richtung Brackstedt und dem Zubringer zur B188.

Die Kreuzheider fordern eine Umleitung der Verkehrsströme, Fahrverbot für Laster, Tempo-30-Zonen, einen Zebrastreifen, Flüsterasphalt sowie eine neue Verkehrszählung, „aber zur richtigen Zeit, also im Schichtverkehr“, betont Hilde Schöne. Sie ergänzt: „Ich verstehe nicht, warum wir keinen Lärmschutzwall haben!“ Schon 1999 seien die Schall-Grenzwerte überschritten worden.

Ortsbürgermeisterin Immacolata Glosemeyer will helfen und eine 24-Stunden-Verkehrszählung anregen. Raser sind in der Nordstadt immer ein Thema: Tempo-Kontrollen wünscht sich der Ortsrat beispielsweise auch in der Tempo-30-Zone Allerstraße.

Zudem machen sich die Ortsratsmitglieder Gedanken über die Verkehrslenkung, denn schließlich ist ein weiteres Wohngebiet an der Nordstadtstraße geplant - die Lage werde sich verschärfen. Idee: Man könnte die Nordstadtstraße als weitere Zufahrt wieder an die B 188 anbinden. Außerdem wollen sich die Fraktionen beim Lärmschutzprogramm der Stadt einbringen. Die CDU zweifelt, dass passiver Lärmschutz in der Teichbreite ausreicht.

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