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Verkauft Wolfsburg bald seine Wildkaninchen?

Wolfsburg Verkauft Wolfsburg bald seine Wildkaninchen?

Hat Wolfsburg bald einen neuen Export-Schlager? Im Osten Deutschlands gibt es offenbar Gebiete, in denen es kaum noch Wildkaninchen gibt. Die Rede ist sogar von Sondergenehmigungen, um dort Wildkaninchen auszusetzen - was ansonsten strafbar ist.

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Kaninchenjagd in Westhagen: Wolfsburg leidet unter einer Plage, im Gegensatz zu anderen Regionen.

Quelle: Foto: Archiv

Als Lieferant käme Wolfsburg in Frage - hier gibt es eher eine Kaninchenplage.

Rund 2000 Kaninchen werden in Wolfsburg pro Jahr getötet, durch Frettchen und Flinte oder durch den Tod auf der Straße. Ralph Schräder, Vorsitzender der Jägerschaft, hat vom Kaninchenmangel im Osten gehört. Konkrete Anfragen gebe es bisher nicht, sagen er und Kreisjägermeister Wolfgang Lüer. Sollte es aber Bedarf an Kaninchen geben - Wolfsburg hätte sicher keine Problem, in größeren Mengen zu liefern.

In Wolfsburg werden die Tiere derweil auch weiter außerhalb der Schonzeit mit Frettchen oder Flinte gejagt, zuletzt am Allersee. Tierschützern gefällt das nicht. Sven-Ulf Weilharter (Tierhilfe) ist gegen die Jagd, falls sie nicht der Seuchenabwehr dient. „Ich wurde schon von Bürgern angesprochen, die die Kaninchen zum Beispiel am Klieversberg vermissen“, sagt der Tierschützer - wobei ein Kaninchenmangel wie im Osten in Wolfsburg wohl nicht zu befürchten ist.

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