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Verirrtes Wildschwein: Tier von Hund gehetzt?

Wolfsburg Verirrtes Wildschwein: Tier von Hund gehetzt?

Nach der Wildschwein-Jagd in der Tiefgarage des Seniorenheims Hasselbachtal fürchten Anwohner um ihre Sicherheit. Doch Ralph Schräder, Vorsitzender der Jägerschaft, vermutet, dass die Wildsau verletzt wurde, bevor sie blindlings ins Gebäude rannte. "Normalerweise bleiben die Tiere bei ihrer Rotte", so Schräder.

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Wildschwein in der Tiefgarage: Ein Jäger musste das verirrte Tier am Montag erschießen.

Quelle: Foto: Hensel

Am Montagnachmittag rannte die Wildsau die Rampe am Walter-Flex-Weg hinunter in die Tiefgarage der Seniorenresidenz. Als die Hausmeister versuchten, das Tier zu verscheuchen, griff es die Mitarbeiter an. Schließlich musste Jagdpächter Peter Schneider eingreifen und das Tier mit zwei Schüssen töten (WAZ berichtete).

Schräder vermutet, dass das Tier in Panik auf das Wohngelände rannte und sich dort verirrte. „Vielleicht wurde es zuvor schon verwundet oder von einem Hund gehetzt, denn normalerweise bleiben die Tiere bei ihrer Rotte und laufen bei Gefahr wieder zurück zu ihrem Unterschlupf.“

Die Bevölkerung müsse sich nicht vor wilden Wildschweinen sorgen. Erstens sei der Bestand zurzeit vergleichsweise gering, zweitens könnten die Tiere zwar gefährlich werden, seien aber von Natur aus nicht aggressiv. „Sie greifen in der Regel nur an, wenn sie in die Enge getrieben werden“, so Schräder. Und falls man doch einem Wildschwein gegenüber stehen sollte, rät der Jäger: Arme hochreißen, sich groß machen, laut rufen und ruhig weggehen.

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