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Stadt Wolfsburg Verheerendes Ergebnis: CDU denkt über Konsequenzen nach
Wolfsburg Stadt Wolfsburg Verheerendes Ergebnis: CDU denkt über Konsequenzen nach
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00:40 16.10.2017
Lange Gesichter bei der CDU: Sie mussten ein deutliche Niederlage hinnehmen.  Quelle: Britta Schulze
Wolfsburg

Ob er persönliche Folgen aus dieser Niederlage ziehen werde, könne er noch nicht sagen, „aber darüber nachdenken werde ich sicher.“ Außer in Ehmen und Mörse, wo Kassel Ortsbürgermeister ist, habe er kein Wahllokal für sich gewinnen können. Das mache nachdenklich. „Woran es gelegen hat, kann ich mir gerade nicht erklären“, sagte er. Der Wahlkampf habe jedenfalls dieses Ergebnis nicht erahnen lassen.

Wolfsburg hat gewählt. Die SPD ist der klare Gewinner der Landtagswahl, triumphierte mit 43,0 Prozent der Stimmen über die CDU, die nur auf 29,8 Prozent der Stimmen kam. Hier die Eindrücke nach der Veröffentlichung der Ergebnisse.

Kassels Gemütslage konnte am Sonntag einer besonders gut nachvollziehen: Günter Lach, CDU-Ortsbürgermeister von Vorsfelde, der vor drei Wochen den Einzug in den Bundestag verpasst hatte. „Die CDU in Wolfsburg stellt jetzt weder einen Bundestags- noch einen Landtagskandidaten“, stellte er verbittert fest und verwies auf den Landesverband: „Es sollte darüber gesprochen werden, ob man Wolfsburger Kandidaten so schlechte Listenplätze geben sollte!“ Und für die Wolfsburger CDU sei das Ergebnis „erschütternd“, aber für Schnellschüsse oder personelle Veränderungen sei es noch viel zu früh.

CDU-Kreisverbandsvorsitzende Angelika Jahns schluckte ebenfalls bei dem schlechten Abschneiden der Christdemokraten in Wolfsburg: „Die Stimmung im Land ist aktuell so. Wir müssen jetzt die Ärmel hochkrempeln.“ Keine Zweifel hegte sie indes an Peter Kassel als Kandidaten: „Er leistet seit Jahren hervorragende Arbeit.“

Von Claudia Jeske

Den Einzug in den niedersächsischen Landtag hat Direktkandidat Bastian Zimmermann für Die Linke deutlich verpasst. Er erhielt fünf Prozent der Erststimmen. Der 33-Jährige freute sich bei der Wahlparty im Linken-Wahlkreisbüro, dass seine Partei im Vergleich zur vorangegangenen Landtagswahl stadtweit zulegen konnte.

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