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Stadt Wolfsburg Verglaste Notaufnahme soll vor Gewalt schützen
Wolfsburg Stadt Wolfsburg Verglaste Notaufnahme soll vor Gewalt schützen
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00:01 02.05.2018
Leitstand in der Notaufnahme des Wolfsburger Klinikums: Die anstehenden Umbauarbeiten sollen unter anderem die Sicherheit der Mitarbeiter erhöhen. Quelle: Klinikum Wolfsburg
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Klieversberg

Die Notaufnahme im Wolfsburger Klinikum bekommt einen neuen Anmeldetresen. Eine vollständige Verglasung mit Sprechöffnungen soll die Mitarbeiter auch vor betrunkenen und aggressiven Patienten schützen. Damit ist sie nur eine von mehreren Maßnahmen.

„Es gab immer mal wieder Probleme, durch alkoholisierte Personen, die dem Personal gegenüber sowohl verbal als auch körperlich übergriffig wurden“, berichtet Klinikumssprecher Thomas Helmke. Deshalb wurde schon vor einigen Jahren ein Sicherheitsdienst hinzugeholt, der an Wochenenden, Feiertagen und während Großveranstaltungen die Mitarbeiter der Zentralen Notaufnahme schützen soll. Außerdem wird das Klinikumspersonal inzwischen in Sachen Deeskalation geschult, um kritische Situationen entschärfen zu können. Sicherheitsmaßnahmen wie diese stehen auch bei Polizei und Feuerwehr auf dem Tagesplan – auch sie werden immer häufiger angegriffen (WAZ berichtete).

Der neue Anmeldebereich soll aber auch den Datenschutz verbessern. „Der Tresen bleibt in etwa da, wo er jetzt ist“, so Helmke. „Aber er wird rundum verglast. Wie bei einem Bahnschalter wird es an den beiden Arbeitsplätzen Sprechöffnungen im Glas geben.“ Während der Bauphase kann es zu Lärmbelästigungen und veränderten Abläufen innerhalb der Notfallaufnahme kommen – die Versorgung der Patienten ist aber durchgehend sichergestellt.

Voraussichtlich im kommenden Juli sollen die Baumaßnahmen abgeschlossen sein.

Von Frederike Müller

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