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Vergewaltigung auf der Party

Wolfsburg im Gericht Vergewaltigung auf der Party

Diese Party endete mit einer furchtbaren Tat: Ein Wolfsburger (30) musste sich am Dienstag wegen Vergewaltigung vor dem Schöffengericht des Wolfsburger Amtsgerichts verantworten.

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Amtsgericht: Es ging um eine Vergewaltigung.

Quelle: Photowerk (bb/Archiv)

Er kam am Ende mit einer Bewährungsstrafe davon.

Die Tat ereignete sich im Sommer 2008. Damals traf sich der 30-Jährige mit Bekannten zu einer Party in einer Wohnung in der Lessingstraße. Dann gingen die Kumpels zur Tankstelle, um Bier zu holen, die Wohnungstür war zu diesem Zeitpunkt abgeschlossen. Der 30-Jährige nutzte diesen Moment eiskalt aus. Er bedrängte eine Wolfsburgerin (23), die ebenfalls zu Gast auf der Party war und in der Wohnung geblieben war. Als sich die junge Frau gegen die Küsse des Mannes wehrte, schlug dieser ihr ins Gesicht und vergewaltigte sie.

An die perfide Tat wollte sich der Angeklagte zunächst nicht erinnern. „Das stimmt alles gar nicht“, beteuerte der 30-Jährige. Er gab zwar zu, das Opfer auf der Party geküsst und an den Brüsten angefasst zu haben - allerdings sei das alles einvernehmlich geschehen.

Nach der nicht-öffentlichen Aussage der 23-Jährigen wendete sich jedoch plötzlich das Blatt. Der Anwalt des Angeklagten gab eine Erklärung ab, wonach sein Mandant die Tat „nicht ausschließen“ könne. Grund sei der starke Alkoholkonsum - der 30-Jährige will sich erinnern, mindestens vier Liter Bier sowie Spirituosen getrunken zu haben. Warum die Wohnung bei der Tat verschlossen war, blieb unbeantwortet.

Der Angeklagte ist bereits vielfach wegen Straftaten unter Trunkenheit vorbestraft, ließ sich jedoch seit 2011 nichts mehr zu Schulden kommen. Das Schöffengericht wertete diese Entwicklung positiv und verurteilte ihn zu einem Jahr und zehn Monaten Gefängnis auf Bewährung sowie 1000 Euro Geldauflage.

rpf

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