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Stadt Wolfsburg Vergewaltigung: Angeklagter bestreitet Gewalt
Wolfsburg Stadt Wolfsburg Vergewaltigung: Angeklagter bestreitet Gewalt
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23:00 12.07.2016
Landgericht Braunschweig: Ein 36-Jähriger muss sich verantworten, weil einen heute 17-Jährigen vergewaltigt haben soll. Quelle: Jörn Graue
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Der 36-Jährige räumte ein, dass es zwischen ihm und dem Opfer zum Sex gekommen sei. Dabei habe er entgegen der Anklage aber keine Gewalt angewendet. Der Jugendliche habe ihm zuerst an das Geschlechtsteil gefasst, behauptete der Asylbewerber aus Algerien.

Das schwer traumatisierte Opfer berichtete dagegen von massiver Gewaltanwendung: „Ich dachte, ich würde ersticken.“ Um dem heute 17-Jährigen eine Aussage vor Gericht zu ersparen, war seine Aussage zuvor auf Video aufgenommen worden. Darin berichtet der Gymnasiast, wie ihn der mutmaßliche Täter am 28. Dezember an der Bushaltestelle Kunstmuseum angesprochen und um Hilfe bei einem Behördengang gebeten habe. Als beide gemeinsam ins Rathaus B gingen, geschah es: „Es ging alles ganz schnell. Plötzlich zog er mich in eine Toilette. Ich war wie versteinert, dann musste ich sein erigiertes Glied in den Mund nehmen. Das Ganze dauerte etwa 45 Sekunden.“

Der algerische Asylbewerber schilderte die Geschehnisse völlig anders und stellte sich als Opfer dar. Der Teenager habe ihn angesprochen. Im Rathaus habe der 16-Jährige ihn dann mit auf die Toilette genommen und dort unvermittelt an sein Glied gefasst. „Irgendwann wurde ich dann heiß“, schilderte der Angeklagte den Hergang aus seiner Sicht. „Warum haben Sie sich nicht dagegen gewehrt?“, fragte die Staatsanwältin. Der Beschuldigte antwortete: „Ich wollte nicht, dass ich Probleme bekomme.“ Mehrmals forderte er Videoaufzeichnungen aus dem Rathaus ein und betonte, dass es aus seiner Sicht keine Beweise für die Tat gebe.

Ein Urteil wird am morgigen Donnerstag erwartet.

joe

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