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Stadt Wolfsburg Verfolgungsjagd auf dem VW-Werksgelände
Wolfsburg Stadt Wolfsburg Verfolgungsjagd auf dem VW-Werksgelände
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22:55 26.03.2014
Verfolgungsjagd bei Volkswagen: Der Täter konnte entkommen, auf seiner Flucht setzte er auch Pfefferspray ein.
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Ein Zeuge gab gegen 19 Uhr den entscheidenden Hinweis. Er hatte beobachtet, wie der Dieb mehrere Felgen in einem Bulli verstaute. Der aufmerksame Zeuge meldete die Tat sofort dem Werkschutz, doch als dessen Mitarbeiter den Bulli überprüfen wollten, nahm der Unbekannte Reißaus.

Der Mann raste in seinem Bulli davon, der Werkschutz nahm die Verfolgung auf. An der Halle 10 war jedoch Endstation – der Bulli fuhr sich im Gleisbett an der Werksbahn fest. Er stieg aus dem Transporter aus. Als ihn dann der Werkschutz aufhalten wollte, wehrte sich der Mann heftig: Er zückte eine Sprühdose mit Pfefferspray und besprühte damit drei Werkschutz-Mitarbeiter. Dann rannte er zu Fuß davon – und entkam.

Die Polizei war mit vier Streifenwagen im Einsatz, doch die Fahndung verlief ohne Erfolg. Die drei verletzten Werkschutz-Mitarbeiter mussten im Klinikum behandelt werden.

Während der Verfolgungsjagd gab es Durchsagen in den Produktionshallen von VW. Darin wurde eindringlich vor dem unbekannten Täter gewarnt. Er sei gewalttätig, Mitarbeiter sollten sich ihm auf keinen Fall in den Weg stellen.

Der Bulli, mit dem der Täter geflüchtet war, wurde beschlagnahmt. „In dem VW Bus wurde ein im März gestohlenes Kennzeichen entdeckt und die Felgen sichergestellt“, so Polizeisprecher Sven-Marco Claus. Die Ermittlungen dauern an.

► So sieht der Gesuchte aus: Er ist 45 bis 50 Jahre alt, 1,80 Meter groß, hat graue gelockte Haare und trug eine Arbeitshose.

rpf

Dieser Text wurde aktualisiert!

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