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Stadt Wolfsburg Verfolgungsfahrt mit der Polizei
Wolfsburg Stadt Wolfsburg Verfolgungsfahrt mit der Polizei
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15:15 26.03.2018
Verfolgungsjagd: Ein 22-jähriger Motorradfahrer lieferte sich in der Nacht zu Sonntag ein filmreifes Rennen mit der Polizei. Quelle: Archiv
Wolfsburg

Begonnen hatte alles am Sonntagmorgen gegen 01.35 Uhr als einer zivilen Funkstreifenbesatzung der Polizei ein orangefarbenes Motorrad auffirlt, welches von der Berliner Brücke auf die Heßlinger Straße mit augenscheinlich überhöhter Geschwindigkeit abbog. Die Beamten folgten dem Motorrad, einer Kawasaki Er-6n ABS um den Fahrer an geeigneter Stelle zu kontrollieren.

Auf Höhe der Saarstraße gaben die Beamten dem Motorradfahrer das Haltesignal. Der Motorradfahrer bog in die in die Oststraße und beschleunigte. Dabei sah er sich mehrfach um. Die sich nun anschließende Verfolgung ging von der Heinrich-Nordhoff-Straße über die Oststraße, die Stellfelder Straße, die Tappenbecker Landstraße, die VW-Nordstraße, die K14 in Fahrtrichtung Gifhorn sowie den Weyhäuser Weg und die Straße Viehtrift.

Dabei fuhr der Motorradfahrer mit Geschwindigkeiten weit jenseits der erlaubten Höchstgeschwindigkeit, bis zu 195 km/h innerorts. Aufgrund seiner riskanten Fahrweise kam es mehrfach dazu, dass der Motorradfahrer Verkehrsinseln stark ausweichen musste, an einem Bahnübergang den Bodenkontakt verlor, diverse rote Ampeln passierte und auch an unübersichtlichen Stellen/Kurven diese stark schnitt.

Insgesamt listeten die Polizeibeamten 17 Verkehrsverstöße auf. An der Kreuzung, Weyhäuser Weg / Hafenstraße verloren die verfolgenden Beamten das Motorrad aus den Augen. Mittlerweile waren mehrere Streifenwagen weiträumig in die Verfolgung mit eingebunden.

Eine durchgeführte Halterüberprüfung ergab, dass das Motorrad einer 54 Jährigen Wolfsburgerin gehörte, die die Maschine ihrem 25 Jahre alten Sohn überlassen hatte. Dieser rief kurze Zeit später auf der Dienstelle an und meldete sein Motorrad als gestohlen.

In der Folge der sich nun anschließenden Ermittlungen erschien der 25 Jahre alte Besitzer, nebst seinem 22 Jahre alten Bekannten auf der Dienststelle. Nachdem sich beide in Widersprüche verstrickt hatten, kam heraus, dass der 25 Jährige seinem 22 Jahre alten Kumpel die Maschine überlassen hatte. Der 22-Jährige, der keine gültige Fahrerlaubnis besitzt, wird sich demnächst neben diversen Verkehrsverstößen auch unter anderem wegen des Fahrens ohne Fahrerlaubnis verantworten müssen.

Gegen den 25 Jahre alten Besitzer des Motorrades haben die Beamten wegen des Vortäuschens einer Straftat und der Halterduldung ein Verfahren eingeleitet. Die Ermittlungen dauern an.

ots

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