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Stadt Wolfsburg „Verein und Fans sind extrem zusammengewachsen“
Wolfsburg Stadt Wolfsburg „Verein und Fans sind extrem zusammengewachsen“
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18:03 30.05.2017
Der Jubel kannte keine Grenzen: VfL-Spieler feierten gemeinsam mit den Fans den Klassenerhalt in Braunschweig. Quelle: DPA
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Wolfsburg

Auch nach einer kurzen Nachtruhe stand bei Oberbürgermeister Klaus Mohrs (SPD) „die Erleichterung weiter im Vordergrund“. Er war beim Spiel in Braunschweig in der Wolfsburger Fankurve und sagt: „Toll, wie friedlich unsere Anhänger im Gegensatz zu den Blau-Gelben waren.“ Ohnehin zolle er den Fans größten Respekt: „Enorm, was sie in den letzten Wochen und Monaten geleistet haben.“ Nun liege es am Verein, die Weichen für die Zukunft zu stellen: „Perspektivisch muss man sich natürlich wieder internationale Ziele setzen, aber nicht jetzt.“ Es gehe zuallererst um eine Kaderplanung, die ein echtes Team forme: „Ich wäre sehr dafür, zwei oder drei Jahre lang einen neuen Stamm mit jüngeren Spielern aufzubauen.“

Erleichtert ist auch Kripo-Chefin Imke Krysta: „Ich freue mich für die Mannschaft und die Stadt Wolfsburg. Durch das positive Ende der Relegation bleiben wir, auch im Herrenbereich, weiterhin erstklassige Fußballstadt.“

Für Handel und Tourismus wäre ein VfL-Abstieg einer mittleren Katastrophe gleich gekommen. „Für Wohlfühlcharakter und Image in der Stadt ist die erste Liga ungemein wichtig“, sagt Einzelhandelschef Matthias Lange. Er hoffe, dass der VfL über Leistung nun weiter an seinem Image arbeite: „Die Fans sind an dieser Aufgabe ja bereits gewachsen.“ Auch WMG-Chef Joachim Schingale weiß um die Bedeutung von Bundesliga-Fußball in der Stadt: „Auf den VfL wird man auch auswärts immer angesprochen, zuletzt war etwas Häme dabei.“ Der VfL sei ein starker Imageträger, „der Wolfsburg nach außen positiv verkörpern muss.“

„So eine Zittersaison brauchen wir nicht noch einmal“ - damit spricht Badeland-Chef und VfL-Fan Torsten Krier vielen aus der Seele. Aber er gewann auch eine positive Erkenntnis: „Verein und Fans sind extrem zusammengewachsen.“ Dieses Wir-Gefühl müsse man pflegen - „mit Spielern, die ein Herz für den Verein mitbringen. Manchmal ist die Fankultur wichtiger als der Kampf um Titel.“

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