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Verdienstorden für Unternehmerin Edith Bischof

Wolfsburg / Wesendorf Verdienstorden für Unternehmerin Edith Bischof

Die Wolfsburger Unternehmerin Edith Bischof hat heute von Oberbürgermeister Klaus Mohrs die Verdienstmedaille des Verdienstordens der Bundesrepublik Deutschland verliehen bekommen. Ausgezeichnet wurde sie vor allem für ihr außergewöhnliches Engagement im Rahmen des „Projekt Vorfahrt“.

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Seit vielen Jahren sozial engagiert: Wolfsburgs Oberbürgermeister Klaus Mohrs zeichnete die Unternehmerin Edith Bischof am Mittwoch mit der Verdienstmedaille der Bundesrepublik Deutschland aus.

Quelle: Boris Baschin

Edith Bischof - sie leitet ein Busunternehmen mit Sitz in Wesendorf samt Reisebüro - setze sich seit Jahrzehnten für den Wiedereinstieg von Frauen ins Berufsleben ein. Seit Ende der achtziger Jahre habe sie sich um ein Ausbildungsprogramm für Frauen zu Busfahrerinnen bemüht.

Das „Projekt Vorfahrt“ war 2004 gestartet: „Seitdem gab es 14 Projekte mit 300 Teilnehmern - mittlerweile auch Männer“, so Mohrs. „Und fast alle erreichen eine langfristige Beschäftigung.“ Das Projekt sei ein Gemeinschaftsprojekt von Bischof, Volkswagen Coaching und Bildungswerk Verkehrsgewerbe Niedersachsen.

Auch Benjamin Sokolovic, Hauptgeschäftsführer des Gesamtverbandes Verkehrsgewerbe Niedersachsen, lobte Edith Bischof als Vorbild für andere: „Sie fördern benachteiligte Menschen - aktuell fördern Sie Flüchtlinge. Bitte lassen Sie nicht nach, bitte bleiben Sie weiter ein Vorbild für andere.“ Und Edith Bischof? „Ich bin zuversichtlich, dass wir noch viele Kurse machen werden. Gute Busfahrerinnen und -fahrer fehlen uns ja weiterhin.“ Es gebe weiterhin viele alleinerziehende, arbeitslose Frauen, die gerne arbeiten würden. „Das Projekt ‚Vorfahrt für Frauen‘ war für mich nie lästige Pflicht, sondern immer großes Vergnügen.“ Möge es so bleiben.

WAZ-Info: Edith Bischof

Die Wolfsburgerin Edith Bischof ist Inhaberin des Omnibusbetriebes Bischof und des Reisebüros Bischof in Wesendorf.

Ende der achtziger Jahre begann Bischof damit, sich um die Schaffung eines Ausbildungsprogramms für Frauen als Busfahrerinnen zu bemühen. Durch großen persönlichen Einsatz und eine Kooperation mit VW Coaching und dem Bildungswerk Verkehrsgewerbe Niedersachsen konnte das erste „Projekt Vorfahrt“ im Jahr 2004 beginnen.

Neben ihrem herausragendem Engagement im „Projekt Vorfahrt“ war und ist sie seit vielen Jahren aktiv im Gesamtverband Verkehrsgewerbe Niedersachsen, im Bildungswerk Verkehrsgewerbe Niedersachsen, in der Industrie- und Handelskammer und im Bundesverband Deutscher Omnibusunternehmer tätig.

bis

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