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Stadt Wolfsburg „Venga Venga“: So geriet die Party aus den Fugen
Wolfsburg Stadt Wolfsburg „Venga Venga“: So geriet die Party aus den Fugen
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23:59 20.03.2017
Richtig voll: Die Kapazitätsgrenze für die Veranstaltung „Venga Venga“ am vergangenen Samstagabend lag bei 3000 Besuchern. Quelle: Tim Schulze
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Wolfsburg

Wartende Gäste kamen im Verlauf des Abends nur äußerst langsam hinein und umgekehrt Besucher von drinnen nur schwer nach draußen. „Die CongressPark Wolfsburg GmbH sah sich in Absprache mit dem Sicherheitsdienst gezwungen, gegen 23.30 Uhr einen Einlassstopp auszusprechen, da die Besucherzahl von 3000 Gästen erreicht war“, sagt CongressPark-Geschäftsführer Rainer Steinkamp. 350 bis 400 Personen, die vor dem Gebäude standen, hätten ebenfalls versucht, sich Zugang zu verschaffen.

Der Annahme von Besuchern, dass im Vorfeld deutlich mehr als 3000 Karten verkauft wurden, widerspricht Veranstalter Peter Beier: „Es wurden exakt 3000 Tickets in Summe, Vorverkauf und Abendkasse, verkauft.“ Er kritisiert den angeordneten Einlassstopp: „Noch nie mussten wir mit ‚Venga Venga‘ solche negativen Erfahrungen machen wie in Wolfsburg.“

Alles offenbar Faktoren, die die Stimmung weiter aufheizten. Als es laut Rainer Steinkamp um 1.47 Uhr durch rauchende Besucher im Saal „BlackBox“ zu einem Feueralarm mit sofortiger Evakuierung kam, sprangen einige Gäste hinter die Garderobe, um sich ihre Jacken zu holen. „Hierbei wurden die Garderoben-Damen äußerst aggressiv verbal angegangen und auch körperlich attackiert“, berichtet Steinkamp. Daraufhin entschieden die Verantwortlichen im Beisein der Polizei, die Party abzubrechen. „Die Sicherheit war nicht mehr gewährleistet“, so Steinkamp. Er betont, dass sich alle Notausgangstüren zu jedem Zeitpunkt hätten öffnen lassen.

Bereits um 0.50 Uhr war die Polizei mit 22 Beamten angerückt. „Es kam zu Problemen im Eingangsbereich“, sagt Polizeisprecher Sven-Marco Claus. Durch das Öffnen einer weiteren Seitentür hätte sich die Situation beruhigt.

joe

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