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Vater des Punk: Alfred Hilsberg zu Gast im Schloss

Wolfsburg Vater des Punk: Alfred Hilsberg zu Gast im Schloss

Wolfsburg. Dass der Hamburger Musikproduzent Alfred Hilsberg aus Wolfsburg stammt, wissen viele erst seit dem Erscheinen der Biographie „Das Zickzack-Prinzip“ von Christof Meueler (WAZ berichtete). Der Kunstverein brachte am Donnerstagabend beide im Schloss an einen Tisch. Das Interesse war groß.

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Kunstverein lud ein: Im Schloss diskutierten Musikproduzent Alfred Hilsberg (re.), Autor Christof Meueler und Justin Hoffmann (li.) über die Hilsberg-Biographie „Das Zickzack-Prinzip“, Wolfsburg in den 60er Jahren und deutsche Underground-Kultur.

Quelle: Gero Gerewitz

Bands wie „Einstürzende Neubauten“, „Palais Schaumburg“ oder „FSK“ - gegründet von Kunstvereins-Direktor Justin Hoffmann - veröffentlichten bei Hilsbergs Label „Zickzack“. Er gilt als ein Vater des deutschen Punk und der Neuen Deutschen Welle. Genau wie die Musiker, die er am liebsten unter Vertrag nahm, lässt sich der Produzent aber nicht gern in eine Schublade packen. „Ich habe versucht, grenzübergreifende Musik zu finden“, sagte er.

Grenzübergreifend sollte auch das jetzt erschienene Buch werden; Hilsberg wollte eine persönlich „Einordnung in kulturpolitische Abläufe“ beisteuern. Dann machte ihm die Gesundheit einen Strich durch die Rechnung. Was im Buch fehlt, ergänzte zum Teil das Gespräch beim Kunstverein. Anita Placenti-Grau vom Institut für Zeitgeschichte steuerte außerdem Fotos aus dem Wolfsburg der 60er Jahre bei, die Erinnerungen bei Hilsberg weckten.

Der erzählte von einer Schlägerei zwischen heute hochangesehenen Persönlichkeiten des öffentlichen Lebens und vom ersten Konzert, das er veranstaltet hatte: „Amon Düül“ im Gewerkschaftshaus. Die 150 Wolfsburger reagierten damals sehr zurückhaltend auf die Künstler-Kommunen-Band aus München. „Eine sehr bizarre Veranstaltung“, erinnerte sich Axel Bosse, Zeitzeuge und Gast der Lesung.

von Andrea Müller-Kudelka

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