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VW: Sprengmeister entschärft US-Fliegerbombe

Wolfsburg VW: Sprengmeister entschärft US-Fliegerbombe

Wolfsburg. Die 250 Kilogramm schwere Fliegerbombe auf dem VW-Werkgelände ist entschärft: Spezialisten des Kampfmittelbeseitigungsdienstes Niedersachsen kamen dafür gestern nach Wolfsburg. Rund 690 Bewohner aus Sandkamp mussten für diese Zeit ihre Häuser und Wohnungen verlassen.

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Alles lief reibungslos: Der Stab ist zufrieden mit dem Ablauf der Evakuierungsmaßnahme.

Quelle: Stadt

Alles klappte reibungslos, so der Stab. „Die Sicherheits- und Ordnungskräfte haben im Verlauf der Evakuierung sehr gut zusammengearbeitet“, sagte Michael Sothmann, Einsatzleiter des Stabes.

Er bedankte sich bei allen Helfern, ebenso den Bürgern aus Sandkamp, die schon wieder eine Evakuierungsmaßnahme mitmachen mussten. Sothmann bedankte sich außerdem bei den Sandkämper Gaststätten, die während der Evakuierung schließen mussten, für das Verständnis. Auch für Volkswagen verlief die Entschärfung der Bombe reibungslos. „Alles lief nach Plan und ohne Zwischenfälle. Die Zusammenarbeit mit Stadt und Land hat bestens funktioniert“, so ein Sprecher. Rund 100 Einsatzkräfte von Polizei, Berufsfeuerwehr, Freiwilligen Feuerwehren, Stadt und Hilfsorganisationen waren bei der Bomben-Evakuierung im Einsatz.

Für Sprengmeister Michael Tillschneider war die Entschärfung des Blindgängers aus dem Zweiten Weltkrieg Routine: „Es war eine Standardbombe der Amerikaner“, erklärte er gegenüber der WAZ. Experten des Kampfmittelbeseitigungsdienstes hatten sie am Freitag auf dem Werksgelände in fünfeinhalb Meter Tiefe gefunden (WAZ berichtete).

Anfangs gab es vier Verdachtsmomente, drei entpuppten sich schnell als harmlos. Die vierte so genannte Anomalie stellte sich als 250 Kilogramm schwere Fliegerbombe mit Aufschlagzünder heraus. Volkswagen will nahe der K 114 bauen, im Vorfeld wurde deshalb das Gelände genauestens untersucht - auch auf mögliche Blindgänger.

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