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Stadt Wolfsburg VW-Krise: Pfarrer soll Mitarbeitern beistehen
Wolfsburg Stadt Wolfsburg VW-Krise: Pfarrer soll Mitarbeitern beistehen
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11:22 16.12.2015
Amtseinführung: Superintendentin Hanna Löhmannsröben begrüßte gestern Wolfsburgs neuen Industriepfarrer Dirk Wagner. Quelle: Boris Baschin

„Früher gab es in der Arche sieben Stellen für Industriepfarrer“, sagt Superintendentin Hanna Löhmannsröben. „Heute gibt es nicht mal mehr die Arche.“ Rund zwei Jahre lang habe man bei der Hannoverschen Landeskirche darum gekämpft, wieder einen Industriepfarrer nach Wolfsburg zu bekommen. Das es jetzt, während der VW-Krise, klappe, sei aber Zufall, versichert Löhmannsröben.

Für Wagner (56) könnte es viel Arbeit bedeuten: „Menschen geraten in eine Krise, haben schlaflose Nächte, weil sie nicht wissen, wie es weiter geht.“ Das weiß er aus Gesprächen mit VW-Mitarbeitern in Kassel. Und er weiß, wovon er spricht: Wagner hat viele Jahre lang als Vermessungsingenieur gearbeitet, auch in Wolfsburg und für VW. Dann entschloss er sich zu einem berufsbegleitenden Theologiestudium - jetzt hat er jeweils eine halbe Stelle in Celle und Wolfsburg.

Als Industriepfarrer will er künftig dienstags und mittwochs jeweils im Haus der Kirche (An der Christuskirche 2) ansprechbar sein. Aber er will auch aktiv das Gespräch suchen: mit VW-Mitarbeitern, mit Gewerkschaftern, mit Führungskräften. Erreichbar ist er per E-Mail unter industrieseelsorge.wolfsburg@evlka.de.

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