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VW-Digital-Chef sprach vor Mittelständlern

Wolfsburg VW-Digital-Chef sprach vor Mittelständlern

Wolfsburg. Bis zu 500 Mittelständler unternahmen am Donnerstagabend eine Reise in die (nahe?) Zukunft. Beim Empfang des Arbeitgeberverbandes (AGV) der Region Braunschweig in der VW-Arena sprach VW-Digital-Chef Johann Jungwirth über „Die digitale Transformation in der Automobilbranche“ - teils mit sehr plastischen Beispielen.

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Empfang des Arbeitgeberverbandes: 500 Mittelständler aus Wolfsburg und der Region nahmen an der Dialog-Veranstaltung in der VW-Arena teil.

Quelle: Tim Schulze

„Wir befinden uns im größten Umbruch der Automobilindustrie, seit das Auto vor 130 Jahren erfunden wurde“, sagte Jungwirth, der ganz leger gekleidet auf der Bühne stand. Seine Jahre im Silicon Valley in den USA merkte man dem Manager im Auftreten und auch in der Sprache an - da haben künftige Autos schon mal „superhuman Fähigkeiten“.

Jungwirth teilte seine Vision mit den Unternehmern der Region. Dank E-Fahrzeugen werde es „viel, viel leiser in den Städten“. Mit dem Einzug selbstfahrender Fahrzeuge (Self Driving System) werde der Parkplatz-Bedarf drastisch sinken - der Wagen muss nicht dort stehen bleiben, wo man aussteigt. Und die Zahl der Unfälle und Verkehrstoten werde drastisch sinken. Denn, so Jungwirth: „Ein Self Driving System wird nicht abgelenkt.“ Und schließlich könne man die Fahrtzeit nutzen, etwa zum Lesen oder Spielen.

Beim Prozess hin zur Digitalisierung müsse Volkswagen Gas geben. Der Manager erinnerte an Mitbewerber nicht nur aus der klassischen Automobilbranche. Er nannte auch Apple, Google und Tesla. Dabei müsse der Konzern die Mitarbeiter und die Kunden gleichermaßen mitnehmen. Ein Auto bestellen und bis zur Auslieferung warten, das dürfe nicht mehr alles sein. Kunden sollen künftig Fotos von der Produktion ihres eigenen Fahrzeugs bekommen, außerdem Informationen über mögliche Updates noch vor der Auslieferung.

Oberbürgermeister Klaus Mohrs (SPD) betonte in seinem Grußwort, die ganze Region sei davon abhängig, „dass die Transformation“ bei Volkswagen gelinge. Dabei werde die Stadt alles Nötige tun, um zu helfen, zum Beispiel mit der Schaffung modernder Infrastruktur. Mohrs: „In drei Jahren wünsche ich mir Glasfaser in jedes Haus.“

kn

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