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Stadt Wolfsburg A39-Baustelle: VW-Betriebsrat fordert mehr Arbeitskräfte
Wolfsburg Stadt Wolfsburg A39-Baustelle: VW-Betriebsrat fordert mehr Arbeitskräfte
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00:20 14.10.2018
Baustelle auf der A 39: Dem VW-Betriebsrat geht der Abschluss der Arbeiten nicht schnell genug. Quelle: Archiv
Wolfsburg

Während der Bauarbeiten lief der Verkehr so gut wie es bei einer großen Maßnahme nur möglich ist. Das ist auch ein Ergebnis der Absprachen aller Beteiligten – von VW, über die Stadt Wolfsburg, die Landesbehörde für Straßenbau bis zum VW-Betriebsrat“, sagt Jürgen Hildebrandt.

Warum dauert der Abbau der Trennwände so lange?

Aber: „Die Kolleginnen und Kollegen im Stau können jetzt aber ganz und gar nicht verstehen, warum das Einsammeln der Trennwände so ewig lange dauert. Das muss in Zukunft deutlich schneller gehen, zum Beispiel indem man mehr Kräfte dafür einsetzt“, sagt Hildebrandt.

Der Rückbau der Betonwände, die zur Abgrenzung der Fahrspuren im Baustellenbereich aufgestellt wurden, hatte am Montag begonnen und soll in beide Fahrtrichtungen bis Montag, 5 Uhr, abgeschlossen sein. Aufgepasst Autofahrer: Am Freitag gibt es eine Vollsperrung der A 39 in beiden Richtungen.

VW-Mitarbeiter stehen bis zu einer Stunde und länger im Stau

Aufgabe des Betriebsrats sei es auch, dafür zu sorgen, dass die Mitarbeiter sicher und stressfrei zur Arbeit kommen, skizziert ein Kollege des Task-Force-Mitglieds. Tausende VW-Beschäftigte nutzen täglich die A 39 – und da sei es ärgerlich, wenn viele völlig entnervt zur Arbeit kommen, weil sie teilweise mehr als eine Stunde länger für den Arbeitsweg benötigten.

Der Chef der zuständigen Landesbehörde für Straßenbau, Bernd Mühlnickel, entgegnet: „Wir können das Interesse des Betriebsrats schon gut nachvollziehen.“ Eine schnellerer Abbau der Trennwände sei jedoch aus logistischen Gründen nicht möglich. Die Fahrbahn sei so eng, dass keine zwei Lkw aneinander vorbei passten.

Mehr Arbeiter würden insofern auch keinen Sinn machen, da sich diese nur gegenseitig im Weg stünden. Zudem müssten noch die Mittelleitplanken eingebaut werden. „Wir haben zwei Kolonnen laufen – und die arbeiten so schnell es geht“, versichert Mühlnickel.

Das sagt der Automobilclub ADAC zur Baustellenproblematik auf der A 39: „Grundsätzlich hat sich das Pilotprojekt Wechselverkehrsführung (mit jeweils zwei Fahrspuren morgens nach Wolfsburg rein und abends raus) gut bewährt“, so eine Pressesprecherin. Auch das Arbeitstempo sei in Ordnung. Es sei im Drei-Schicht-System von Sonnenauf- bis Sonnenuntergang gearbeitet worden. Und gleiches gelte auch für den Rückbau der Baustelle. Mehr sei aus Sicherheits- aber auch Kostengründen wohl nicht möglich.

Von Michael Lieb

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